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Bayern
01.07.2016

Listeriose-Ausbruch: SPD erhebt schwere Vorwürfe gegen Ministerium

Die Fleischfirma Sieber musste im Juni aufgrund des Lebensmittelskandals Insolvenz anmelden.
Foto: Stephan Jansen/dpa

Listerien in einer Wurst haben die Produktion in der oberbayerischen Großmetzgerei Sieber zum Erliegen gebracht. Hätte dieser Lebensmittelskandal vermieden werden können?

Nach dem tödlichen Listeriose-Ausbruch vor allem in Süddeutschland hat die SPD-Landtagsfraktion schwere Vorwürfe gegen das bayerische Verbraucherschutzministerium erhoben. Obwohl sich der Verdacht ergeben habe, dass Fleisch und Wurst in süddeutschen Supermärkten die Quelle der Bakterieninfektion sein könnten, sei nicht genauer hingeschaut worden, erklärte SPD-Verbraucherschutzexperte Florian von Brunn am Freitag in München. Damit habe das Ministerium "an der Grenze zur Fahrlässigkeit" agiert.

Das Ministerium habe weder die für die Kontrollen vor Ort zuständigen Landratsämter für den Listeriose-Ausbruch sensibilisiert noch sich gezielt Risikobetriebe vorgenommen. Dies gehe aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage seinerseits hervor, sagte Brunn.

Das Verbraucherschutzministerium wies die Vorwürfe der SPD zurück

Ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums wies die Vorwürfe zurück und betonte: "Die Behörden haben schnell und konsequent zum Schutz der Verbraucher gehandelt. Das Verwaltungsgericht München hat in zwei Entscheidungen das Vorgehen der Behörden bestätigt."

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen erklärte: "Die Verantwortung für den Umgang mit Eigenkontrollen liegt beim Lebensmittelunternehmer." Dem Landesamt seien erst am 19. Mai die Eigenkontrolldaten bekannt geworden. Einen Tag danach sei der Betrieb in Geretsried bei München umfassend kontrolliert worden. "Positive Ergebnisse lagen den bayerischen Gesundheitsbehörden am 27.05.2016 vor und haben zur Schließung des Betriebs und zur Information der Öffentlichkeit geführt."

Bei einer Selbstkontrolle im November 2015 waren in der inzwischen geschlossenen Großmetzgerei Sieber Listerien genau des Stamms gefunden worden, der die Infektion ausgelöst hatte. Im März wurde bei Nürnberg in einem "Original bayerischen Wammerl" von Sieber eine deutlich über dem Grenzwert liegende Zahl von Listerien nachgewiesen. Das Robert Koch-Institut und das Bundesinstitut für Risikobewertung sehen einen Zusammenhang zwischen dem Schweinefleisch-Produkt und einem Ausbruch von Listerioseerkrankungen im Jahr 2012 hauptsächlich in Süddeutschland. Acht Menschen starben an den Folgen der Krankheit.

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Der alleinige Geschäftsführer von Sieber hatte im Juni Insolvenz angemeldet, nachdem die Gesundheitsbehörden ein Betriebs- und Vertriebsverbot über die Firma verhängt sowie einen deutschlandweiten Rückruf der gesamten Ware veranlasst hatten. dpa/lby/AZ

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