Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russland will ukrainisches AKW Saporischschja verstaatlichen
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Bayern: So will die Staatsregierung gegen Sexualstraftaten vorgehen

Bayern
20.09.2017

So will die Staatsregierung gegen Sexualstraftaten vorgehen

Unter anderem mit mehr Videoüberwachung will Innenminister Joachim Herrmann gegen Sexualstraftäter vorgehen.
Foto: Patrick Pleul, dpa

Mehr Polizei, mehr Videoüberwachung und Kontrollen an Asylunterkünften: Innenminister Joachim Herrmann kündigt verschiedene Maßnahmen an, um Sexualdelikte in Bayern zu bekämpfen.

Gut eine Woche nach der Vorlage gestiegener Zahlen zu Sexualdelikten in Bayern hat die Staatsregierung eine erste Analyse nachgeliefert und eine intensivere Bekämpfung der Taten angekündigt. Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Winfried Bausback (beide CSU) stellten am Mittwoch in München unter anderem mehr Polizeipräsenz an Brennpunkten, konsequente Kontrollen im Umfeld von Asylbewerberunterkünften, einen Ausbau der Videoüberwachung, mehr Prävention und schnellere Abschiebungen von ausländischen Tätern in Aussicht. Zugleich erneuerten sie die Forderung, bei der erkennungsdienstlichen Behandlung von Straftätern nicht mehr nur Fingerabdrücke zu nehmen, sondern auch DNA-Proben. 

Herrmann rückte bei der gemeinsamen Pressekonferenz eine zentrale Zahl in der Statistik zurecht. Er betonte nun, die Zahl der Vergewaltigungen und schweren sexuellen Nötigungen sei im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf 685 Fälle gestiegen.Vergangene Woche hatte er verkürzt nur von Vergewaltigungen gesprochen.

Mehr Vergewaltigungen werden angezeigt

Zudem wies er nun ausdrücklich darauf hin, dass ein Teil des Anstiegs mit einer Verschärfung des Sexualstrafrechts erklärbar sei. Daraus ergäben sich "zwangsläufig" Steigerungen bei den erfassten Delikten. Aber auch andere Faktoren hätten einen Einfluss, etwa eine gestiegene Sensibilität in der Öffentlichkeit, die eine erhöhte Anzeigebereitschaft mit sich bringe.

Die Zahl überfallartiger Vergewaltigungen durch Einzeltäter stieg nach Angaben Herrmanns im ersten Halbjahr von 68 auf 71 Delikte leicht an. Die Zahl der Fälle mit Zuwanderern als Tatverdächtigen sei dabei von 9 auf 17 gestiegen, erläuterte der Innenminister.

Eine genauere Analyse zu den Sexualdelikten insgesamt lieferte die Staatsregierung zunächst nicht - diese soll eine eigens eingesetzte Expertengruppe erarbeiten. Herrmann sagte allerdings bereits, ein "erheblicher Anteil" von jenen Straftaten, in denen Zuwanderer verdächtigt würden, seien Taten von Zuwanderern an Zuwanderern. dpa

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.