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Bayreuth
07.03.2019

38-Jähriger nach Messerangriff in Jobcenter in Haft

Zwei Zivilfahrzeuge der Polizei stehen vor dem Jobcenter in Bayreuth. Mit einem Messer hat dort ein Mann drei Mitarbeiter verletzt.
Foto: Ferdinand Merzbach, dpa

Ein 38-Jähriger betritt in Bayreuth ein Jobcenter, sticht plötzlich auf drei Mitarbeiter ein und flieht. Das Motiv des Mannes, der nun in Haft ist, ist unklar.

Nach der Messerattacke auf drei Mitarbeiter eines Jobcenters in Bayreuth sitzt ein 38-Jähriger in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ am Donnerstag Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Mordes, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der Mann steht unter Verdacht, am Vortag im Jobcenter drei Männer im Alter von 18, 29 und 23 Jahren unvermittelt mit einem Messer angegriffen zu haben. Die Opfer erlitten mehrere Schnitt- und Stichverletzungen. 

Bayreuth: Mann greift Mitarbeiter in Jobcenter an und flieht

Der Mann hatte die Flucht ergriffen, ein unverletzter Angestellter folgte ihm allerdings mit etwas Abstand und teilte der Polizei per Notruf dessen Standort mit. Kurze Zeit später nahmen Beamte den Tatverdächtigen fest. Bei ihm fanden sie zwei Messer. Der Mann kam in ein Gefängnis.

Nach Angaben der Ermittler ist der 38-jährige Tatverdächtige den Ämtern bekannt und war mehrfach seinen Verpflichtungen gegenüber dem Jobcenter nicht nachgekommen. Daher kürzte ihm die Behörde die Leistungen.

Nicht der erste Angriff in einem Jobcenter

Es war nicht der erste Angriff in einem Jobcenter. Im vergangenen November war ein psychisch kranker Mann verurteilt worden, der im Dezember 2017 in Hattingen (Nordrhein-Westfalen) einen Sachbearbeiter im Jobcenter mit einem Küchenmesser angegriffen hatte.

Im Januar vergangen Jahres verlor ein 39-Jähriger in einem Jobcenter in Konstanz die Nerven: Er bedrohte eine Mitarbeiterin mit einem Messer, stieß mit dem Fuß einen Stuhl um und verschwand. (dpa/lby/AZ)

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