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Berchtesgaden
17.06.2014

Rettungsaktion in der Riesending-Schachthöhle geht weiter

Der Screenshot aus einem Video zeigt den verletzten Höhlenforscher, der durch die Riesending-Schachthöhle transportiert wird.
Foto: BRK/Bergwacht Bayern (dpa)

Bislang kamen die Helfer bei der Rettungsaktion des verletzten Höhlenforschers Johann Westhauser bereits schneller voran als gedacht. Nun geht die Rettung weiter.

Neun Tage sind seit dem Unfall in der Riesending-Schachthöhle vergangen. Am frühen Pfingstsonntag hatte der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Westhauser gehört zu den Entdeckern der Riesending-Höhle.

Mehr als elf Tage nach seinem Unfall in Deutschlands tiefster Höhle erblickt Forscher Johann Westhauser endlich wieder das Tageslicht. Bilder einer beispiellosen Rettungsaktion.
38 Bilder
Drama in der Riesending-Höhle
Foto: Bergwacht Bayern/dpa

Nun geht die Rettungsaktion weiter. In rund 700 Metern Tiefe nahm der Rettungstrupp die nächste Etappe am Montagabend in Angriff. Wann der Höhlenforscher Johann Westhauser und seine Helfer aus der Riesending-Schachthöhle wieder ans Tageslicht kommen, ist weiter unklar.

Am Freitag begann der Rettungstrupp den langen und beschwerlichen Aufstieg aus der Höhle. Bereits am Montagmorgen erreichte der Trupp Biwak 3. Rund neun Stunden hatte der Weg zu der Ruhestätte für die Helfer und den verletzten Westhauser gedaudert. Damit waren sie deutlich schneller als erwartet, eigentlich waren für die Strecke bis zu zwei Tage eingeplant worden.

Nach einer mehrstündigen Ruhepause ging es dann am Montagabend weiter. Nächste Station soll Biwak 2 in rund 550 Metern Höhe sein. Für die schwierige Wegstrecke seien 24 Stunden eingeplant, betonte ein Sprecher der Bergwacht. dpa/AZ

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