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Berchtesgaden
17.06.2014

Verletzter Höhlenforscher hat Biwak 2 bereits erreicht

Der Screenshot aus einem Video zeigt den verletzten Höhlenforscher, beim Transport durch die Riesending-Schachthöhle.
Foto: BRK/Bergwacht Bayern (dpa)

Viel schneller als geplant hat die Rettungsaktion des verletzten Höhlenforschers Johann Westhauser Biwak 2 erreicht. Gegen Ende der Woche soll das Team aus der Höhle kommen.

Deutlich schneller als gedacht haben die Rettungskräfte den verletzen Höhlenforscher Johann Westhauser in der Risending-Schachthöhle in Biwak 2 gebracht. Der Zustand von Westhauser sei weiterhin unverändert stabil. Stefan Schneider von der Bergwacht Bayern teilte am Dienstagmorgen mit, dass die Einsatzkräfte mit dem Verletzten bereits das Lager 2 in circa 500 Metern Tiefe erreicht haben.

"Wir rechnen jetzt damit, dass er am Donnerstag oder Freitag das Tageslicht erreicht", sagte Schneider der Nachrichtenagentur dpa. Die Rettung des Verletzten aus der Riesending-Schachthöhle in Berchtesgaden könnte damit bei planmäßigem Verlauf nach genau einer Woche abgeschlossen werden. Dazu trägt auch das Wetter bei, das weiterhin stabil bleibt und die Rettung somit nicht erschwert oder verzögert.

60 Höhlenretter sind im Moment in der Riesending-Schachthöhle im Einsatz. Ein Team, das den Schacht für die Rettung vorbereitet, ist am Abend aus der Höhle gestiegen um sich zu erholen. Die Retter werden anschließend wieder in die Höhle einfahren, um die Strecke für einen sicheren Transport des verletzten Höhlenforschers zu testen.

Mehr als elf Tage nach seinem Unfall in Deutschlands tiefster Höhle erblickt Forscher Johann Westhauser endlich wieder das Tageslicht. Bilder einer beispiellosen Rettungsaktion.
38 Bilder
Drama in der Riesending-Höhle
Foto: Bergwacht Bayern/dpa

Der Transport des durch ein Schädel-Hirn-Trauma schwer verletzten Westhauser in einer Trage hatte am vergangenen Freitag begonnen. dpa/AZ

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