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Bergunfall
07.04.2014

58-Jähriger Bergsteiger bei Lawinenabgang ums Leben gekommen

Der tote Bergsteiger, der am Sonntag in den Allgäuer Alpen gefunden worden war, starb offenbar bei einem Lawinenabgang. Symbolbild
Foto: picture alliance/dpa

Der 58-Jährige Oberallgäuer, der am Sonntag tot aufgefunden worden war, war beim Skitourengehen offenbar von einer Lawine mitgerissen worden.

Der 58-jährige Oberallgäuer, der am Sonntag tot aufgefunden worden war, kam bei einem Lawinenabgang ums Leben, wie die Polizei am Montag mitteilt. Der erfahrene und ortskundige Skitourengeher war am Sonntagvormittag von der Winkelwiesealpe aufgebrochen und zum Steinköpfle aufgestiegen. Im Anschluss wollte er nordseitig mit Tourenski zur Gund Alpe abfahren.

Familienangehöriger begab sich selbst auf die Suche nach vermisstem Bergsteiger

Als der Mann bis zum späten Nachmittag nicht zurückgekehrt war, begab sich ein Familienangehöriger selbst auf die Suche. Im weiteren Verlauf wurde der Vermisstenfall der Polizei gemeldet. Gegen 18.30 Uhr fand der Familienangehörige seinen Verwandten tot auf. Der Verstorbene wurde durch die Bergwacht Immenstadt und den Polizeihubschrauber Edelweiß noch vor Einbruch der Nacht geborgen.

Die Ermittlungen der Beamten der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West am Montag ergaben, dass der Oberallgäuer auf 1640 Meter Höhe in ein Steilgelände eingefahren war. Hier löste sich laut Polizei ein rund 10 auf 20 Meter großes Schneebrett. Der Mann wurde über felsdurchsetztes Steilgelände rund 70 Meter in die Tiefe gerissen. Dadurch erlitt der 58-Jährige, der auf dem abgegangen Schnee zum Liegen kam, tödliche Verletzungen. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass der Lawinenabgang von dem Verunglückten selbst ausgelöst worden ist, Anhaltspunkt für eine Beteiligung weiterer Personen liegen laut Polizei nicht vor. (AZ)

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