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Thüringen

06.02.2020

Bestürzung in der CSU: Füracker ist "fassungslos", Dobrindt für Neuwahlen

Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, ist fassungslos über das Ergebnis der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen.
Bild: Matthias Balk, dpa

Exklusiv Bayerns Finanzminister Füracker hätte es "nicht für möglich gehalten, dass die CDU einer solchen Lösung zustimmt.“ CSU-Landesgruppenchef Dobrindt verlangt Konsequenzen.

In der CSU herrscht unverhohlener Unmut über das Verhalten der Thüringer Landes-CDU und der FDP bei der Ministerpräsidenten-Wahl im Erfurter Landtag. „Ich bin fassungslos, dass man sich offensichtlich organisiert von der AfD zum Ministerpräsidenten wählen lassen kann“, sagte der bayerische Finanzminister Albert Füracker unserer Redaktion.

„Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die CDU einer solchen Lösung zustimmt“, kritisierte der CSU-Politiker die Unionsfraktion im Thüringer Landtag, angesichts der Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten mit Stimmen der AfD-Fraktion.

Alexander Dobrindt fordert Neuwahlen in Thüringen

Auch CSU-Landesgruppenvorsitzender Alexander Dobrindt zeigte sich bestürzt: „Die Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen ist ein schwerer Fehler, ein Sündenfall, der schnellstmöglich korrigiert werden muss“, sagte er unserer Redaktion und forderte weiter: „Die logische Konsequenz aus dem heutigen Tag sind Neuwahlen."

Lesen Sie zum Thema auch ein Porträt von Thomas Kemmerich: Das ist der neue Thüringer Ministerpräsident Thomas Kemmerich

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