1. Startseite
  2. Bayern
  3. Betrunkener Horror-Clown bedroht Reisende und greift nach Pistole

Flughafen München

22.10.2019

Betrunkener Horror-Clown bedroht Reisende und greift nach Pistole

Ein Horror-Clown hat im Terminal 2 des Münchner Flughafens Reisende in Angst und Schrecken versetzt. Die Erklärung für das Verhalten: massiver Alkoholkonsum.
Bild: Matthias Oesterle, dpa (Symbolbild)

Schockmoment am Airport München: Ein Mann in Clownsmake hat am Freitag Reisende bedroht und versucht, sich zu bewaffnen. Sein Alkoholwert war wohl beträchtlich.

Halloween rückt näher, Joaquin Phoenix begeistert im Kino als Joker - und auch der Münchner Flughafen wurde am vergangenen Freitag von einem Horror-Clown heimgesucht. Ein 31-Jähriger mit Clowns-Maske bedrohte und beleidigte nach Angaben der Bundespolizei im Terminal 2 Reisende und rief so eine Streife auf den Plan.

Airport München: Horror-Clown will Maschinenpistole an sich reißen

Zuvor hatten sich Zeugen des Vorfalls hilfesuchend an die Polizisten im Terminal gewandt. Nach Eintreffen der Beamten richtete der Mann seine Agressionen nach Polizeiangaben gegen die Einsatzkräfte. Ganz nach dem Vorbild des Superschurken Joker versuchte der Clown dabei wiederholt, die Maschinenpistole einer Polizistin an sich zu reißen, scheiterte aber glücklicherweise.

Die Bundespolizisten konnten den Mann offenbar kaum beruhigen und mussten ihn schließlich in Gewahrsam nehmen. Beim Alkoholtest auf der Wache ergab sich ein Alkoholwert von 4,61 Promille - wohl die Erklärung für den Zustand des 31-Jährigen.

Betrunkener Horror-Clown bedroht Reisende und greift nach Pistole

Ob der Mann wirklich vom Kinovorbild inspiriert war, ist nicht überliefert. Menschen, die in Clowns-Masken Passanten bedrohen oder Kinder erschrecken, gibt es aber immer wieder, so zum Beispiel in Landsberg am Lech vor knapp drei Jahren.

Bundespolizei übergibt "Joker"-Nachahmer den Landesbehörden

Die Polizisten am Münchner Flughafen übergaben den Mann schließlich an die Landespolizei, die sich mit der Bearbeitung des Falls beschäftigen wird. Gegen den Randalierer stehen Vorwürfe wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im Raum. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. (dfl)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren