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27.04.2017

Bürger sprechen im Fall Peggy von Schlamperei

Schwere Vorwürfe gegen die Ermittler

Mit einem „Hilferuf“ hat sich im Fall der verschwundenen Peggy eine Gruppe Bürger aus dem oberfränkischen Lichtenberg an die Öffentlichkeit gewandt. In dem Schreiben werfen die elf Unterzeichner den Ermittlungsbehörden gravierende Fehler und Schlamperei vor. Sie sprechen von einem „Polizei- und Justizskandal“ und einseitigen Ermittlungen. Viele Hinweise aus der Bevölkerung seien ignoriert worden und Zeugenaussagen aus den Akten verschwunden. Bayreuths Leitender Oberstaatsanwalt Herbert Potzel wies die Vorwürfe zurück. Den Ermittlern Einseitigkeit vorzuwerfen sei abwegig, es werde in alle Richtungen ermittelt. Die Soko „Peggy“ umfasse noch immer ein Team aus 30 Leuten.

Die Bürger fürchten, dass bei der Suche nach einem Täter ein neues Bauernopfer präsentiert werden könnte. Ähnlich wie einst Ulvi K., der 2004 zunächst zu lebenslanger Haft verurteilt und zehn Jahre später wieder freigesprochen wurde. Peggy war 2001 verschwunden. Erst 15 Jahre später tauchten dann Teile ihres Skeletts in einem Waldstück auf. (dpa)

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