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CSU
27.06.2015

Aigner mit über 96 Prozent als Bezirkschefin in Oberbayern bestätigt

Und dann die Hände zum Himmel: Wirtschaftsministerin Ilse Aigner ist erneut mit einem hervorragenden Ergebnis zur Vorsitzenden des mächtigen CSU-Bezirksverbandes Oberbayern gewählt worden.
Foto: Stefan Puchner/dpa

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner ist erneut mit einem hervorragenden Ergebnis zur Vorsitzenden des mächtigen CSU-Bezirksverbandes Oberbayern gewählt worden.

Die 50-Jährige erhielt am Samstag beim Parteitag in Miesbach 96,3 Prozent der Stimmen. Nur zwölf Delegierte stimmten gegen sie, sie erhielt 366 Ja-Stimmen. Vor zwei Jahren hatte Aigner sogar 99,7 Prozent der Delegiertenstimmen erreicht.

Das Wahlergebnis ist ein Gradmesser für Aigners Chancen bei der Nachfolge von Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Die einstige Bundeslandwirtschaftsministerin gilt neben Finanzminister Markus Söder (CSU) als aussichtsreichste Anwärterin für das politische Erbe Seehofers. Söder hatte bei seiner Wiederwahl vor zwei Wochen als Chef des CSU-Bezirks Nürnberg-Fürth-Schwabach 98 Prozent erreicht.

Aigner erhebt indirekt Anspruch auf Seehofer-Nachfolge

Aigner hat indirekt den Anspruch auf die Nachfolge von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) angemeldet. "Wenn der Spitzenkandidat aus Oberbayern kommt, ist das Ergebnis besser", sagte Aigner am Samstag beim Bezirksparteitag der CSU-Oberbayern in Miesbach im Hinblick auf die nächste Landtagswahl. Als Beispiele nannte sie Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber und Amtsinhaber Seehofer. dpa

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