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Interview

16.01.2020

Carolina Trautner wird Sozialministerin: "War eine Riesenüberraschung"

Carolina Trautner ist die neue bayerische Sozialministerin.
Bild: Marcus Merk (Archivfoto)

Plus Carolina Trautner aus dem Kreis Augsburg profitiert vom Umbau im bayerischen Kabinett. Wann die bisherige Staatssekretärin von ihrer Beförderung erfahren hat.

Frau Trautner, seit wann wissen Sie, dass Sie neue Sozialministerin sind?

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Carolina Trautner: Am Mittwochabend nach dem Abendessen hat der Ministerpräsident mit mir ein Gespräch geführt.

War es für Sie eine Überraschung?

Carolina Trautner wird Sozialministerin: "War eine Riesenüberraschung"

Trautner: Das war eine Riesenüberraschung für mich und ich freue mich riesig über das Vertrauen des Ministerpräsidenten und werde alles geben, diese neue Herausforderung mit besten Kräften zu meistern.

Sie haben Pharmazie studiert und als Apothekerin gearbeitet – was bringen Sie persönlich mit für die Aufgabe als bayerische Sozialministerin?

Trautner: Ich bin als Kommunalpolitikerin schon mit Themen aus dem Sozialministerium befasst gewesen und habe mich nun über ein Jahr als Sozialstaatssekretärin intensiv in die Themen einarbeiten können. Ich bin jemand, der auf Menschen zugehen kann, und ich denke, ich kann auch gut zuhören und Dinge umsetzen. Es ist schwierig, sich da selbst zu beurteilen, aber ich glaube, ich bringe die nötige Empathie, aber auch das Feuer für diese Aufgabe mit.

Wo sind die größten Baustellen im Sozialen für Sie?

Trautner: Ich werde sicher weiter großes Augenmerk auf das Thema Familien legen, bei dem wir bereits viel auf den Weg gebracht haben, wie etwa das Krippengeld. Die Kinderbetreuung wird weiter ein wichtiges Thema sein. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber es wird auch weitere Themen geben – da möchte ich mir aber zunächst ein Bild als Ministerin machen.

Sind sind aus Stadtbergen - welche sozialen Projekte in Schwaben liegen Ihnen besonders am Herzen?

Trautner: Natürlich wird es auch soziale Projekte in Schwaben geben, aber auch die will ich mir zunächst ganz genau anschauen.

Was ändert sich für Sie persönlich?

Trautner: Nun, ich habe bisher schon viel Zeit investiert. Aber man trägt natürlich persönlich noch eine größere Verantwortung und das muss man auch sehr ernst nehmen, ich habe schon Respekt vor der Aufgabe. Gleichzeitig gehe ich guten Mutes heran, denn ich habe eine großartige Unterstützung, weil ich ein tolles Team im Sozialministerium habe.

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