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  3. Corona-Pandemie: Schulleiter wütend: Pooltests ab Montag unrealistisch

Corona-Pandemie
19.09.2021

Schulleiter wütend: Pooltests ab Montag unrealistisch

An Grund- und Förderschulen sollen Kinder mit sogenannten Pooltests getestet werden.
Foto: Bernd Weißbrod, dpa

Das bayerische Kultusministerium wollte eigentlich ab 20. September Pooltests an Grund- und Förderschulen einführen. Doch das gestaltet sich nun schwierig.

Eigentlich sollten ab diesem Montag die sogenannten Pooltests in Grund- und Förderschulen starten - doch Schulleiter stehen wegen zusätzlicher Bürokratie auf den Barrikaden. "Die Einführung der Pooltests (...) mit diesem Zeitdruck ohne soliden verifizierten Verwaltungsvorlauf ist unrealistisch", schrieb die Vorsitzende des bayerischen Schulleitungsverbandes (bsv), Cäcilia Mischko, am Sonntag in einem Brief an Kultusminister Michael Piazolo.

"Entgegen Ihren pressewirksamen Ankündigungen ist der Verwaltungsaufwand in den Schulen immens. Die Schulleitungen müssen sich in einer vollkommen unrealistischen und unnötigen Terminsetzung in einen medizinischen Bereich einarbeiten." Schulleitungen müssten erneut lernen, "sich mit seriellen Testungen und digitalen Schnittstellen und Barcodes zu befassen", heißt es in dem Verband, der die Interessen von Schulleitungen an Grund-, Mittel- und Förderschulen vertritt.

Pooltests sollen an bayerischen Grund- und Förderschulen starten

Viele Eltern stünden den neuen Tests skeptisch gegenüber, von ihnen braucht man allerdings eine Einwilligung. "Der Sinn der Eile der Pooltests ist unwirklich und überdies nicht erkennbar. In den Schulen sind genügend Selbsttests für viele Wochen eingelagert. Was für eine Verschwendung der Ressourcen! Uns bleibt im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg, Herr Minister!"

Das Kultusministerium hatte angekündigt, dass die Pooltests ab dem 20. September für noch mehr Sicherheit sorgen sollen. Allerdings hatte ein Sprecher bereits am Freitag erklärt, dass es wohl nicht überall mit der Einführung ab Montag klappe.

Bei den neuen PCR-Tests, die im Labor ausgewertet werden und die als genauer gelten als die bisherigen Schnelltests, sollen die Kinder an zwei Tupfern lutschen. Zunächst werden die Proben von allen in einem größeren Röhrchen gesammelt - also als Pool - untersucht. Findet sich ein Hinweis auf eine Infektion in der Klasse, werden die zweiten Proben der Kinder einzeln analysiert. (dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

19.09.2021

Was heißt hier zusätzliche Bürokratie?
Hier haben schlichtweg einige geschlafen - geht es jetzt gegen die FW?

Guys (m/w /d), dies ist kein Wahlkampf - wer ist für diesen Schwachsinn verantwortlich?

(Ich bin kein Freund der FW auf Bundesebene, aber das hier ist absolute Idiotie)

19.09.2021

Mit den Erfahrungen mit den Kultusministerium nach über 1 1/2 Pandemie war das doch abzusehen. Viele Eltern, Lehrer und Rektoren wurden und werden immer wieder vor den Kopf gestoßen - zu Lasten der Schüler. Konsequenzen? Null. Viele müssen das einfach ertragen...

Und die Aussage, dass Lollitests genauer sind, wird durch regelmäßiges Wiederholen auch nicht richtiger. Das gilt nur, wenn das Lutschen direkt nach dem Aufstehen erfolgt. Wendet man den Test erst im Tagesverlauf an (nach Frühstück, nach Zähneputzen usw.) ist er nicht besser oder schlechter als ein Schnelltest (siehe RKI Epidemiologisches Bulletin von Anfang August). Und man hat den Nachteil, dass wirklich positive Schüler nicht "abgesondert" werden können, da man das Ergebnis im Gegensatz zu einem Schnelltest erst am Abend oder vielleicht erst am Morgen des Folgetages hat.

Und ganz allgemein bleibt die Frage, ob es sinnvoll ist, alle anlasslos (ohne Symptome und v.a. viele Gesunde) zu testen. Vielleicht wäre es ausreichend, nur diejenigen mit Symptomen zu testen. Und bei starken Symptomen sollte ein Schulbesuch (egal ob Schüler oder Lehrer) sowieso tabu sein.

20.09.2021

Wenn man man nur nach Symptomen testet ist es bereits zu spät.
Bis jetzt war immer Vorbeuge besser als Nachweinen
Vielleicht sollten wir uns diesen Satz merken?

Allerdings, in all Ihren Kommentaren muss ich Ihnen vollkommen Recht geben,
auf schwäbisch: mer tät des alls wissa abr mer duan do nex

Ich warte noch immer den himmlischen Eingebungen (Engel Axx) scho mer a boerl lackel)

20.09.2021

@Martin M.

Sie können sich auch jede Woche einem Gesundheitscheck unterziehen, um ggf. rechtzeitig eine Krankheit zu erkennen. Das wird Ihnen aber keine Kasse auf Dauer bezahlen, weil irgendwann auch eine Kosten-Nutzen-Abschätzung gemacht wird. So etwas ist ja beim "Testregime" in Schulen offensichtlich nie gemacht worden. Wenn 88 Mio Schnelltests für über 400 Mio EUR für bay. Schulen beschafft wurden (1 Test schlägt demnach mit ca. 4,50 EUR zu Buche) und davon ca. 15 Mio Tests bis zu den Ferien verbraucht wurden und man dann plötzlich mit neuen Pooltests um die Ecke kommt, dessen Logistik man offensichtlich gar nicht wirklich geklärt hat, und das mit dem Nutzen (wie viele Infizierte erkenne ich zu welchem Preis), dann dürfte das Kosten-Nutzen-Verhältnis doch eher ungünstig ausschauen.

In den ersten beiden Schulwochen wurden in Hessen über 3 Mio Schnelltests durchgeführt (https://www.zeit.de/news/2021-09/14/ueber-drei-millionen-corona-tests-in-hessen-nach-schulstart), davon fielen 2400 zunächst (schnelltest-)positiv aus, wovon wiederum nur noch 1400 mit PCR bestätigt wurden, d. h. nur 0,04 % bzw. 4 von 10.000 Tests unter Schülern/Lehreren in Hessen waren positiv. Man hat also in Hessen in den ersten Wochen vielleicht rund 3,1 Mio x 4,50 EUR = 13,95 Mio EUR ausgegeben, um weniger als 0,175 % Infizierte unter allen Schülern/Lehrern zu finden. Kosten-Nutzen?

Ansonsten, wenn jemand wirklich infiziert ist, dann schlägt auch ein Schnelltest vergleichsweise sicher an und man hat das Ergebnis eben sofort und nicht erst einen Tag später, was im Schulsetting ja nicht unwichtig ist: https://www.nature.com/articles/d41586-020-02661-2
Insofern gibt es für mich keine Grundlage, warum man "vorbeugend" und mit hohen Kosten für die Allgemeinheit testen muss. Dazu kommt der psychologische Faktor für die Schüler selbst und für Aussenstehende ("in Schulen wird viel getestet, Schüler müssen also die Pandemietreiber sein" - was ja nicht und im Laufe der Pandemie nie gestimmt hat). Zudem sind Corona-Infizierte mit Symptomen das größere Problem als asyptomatisch Infizierte, wie auch eine kürzlich erschienene Studie wieder gezeigt hat: https://www.sciencedaily.com/releases/2021/08/210826170205.htm
Insofern wäre es auf wissenschaftlicher Basis durchaus gerechtfertigt, sich auch bei den Tests (so sind ja eigentlich auch die RKI-Testkriterien https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_DINA3.pdf?__blob=publicationFile) nur auf Personen mit Symptomen zu konzentrieren. Man muss auch akzeptieren, dass es 100 %igen Gesundheitsschutz - selbst wenn unbegrenzt Ressourcen zur Verfügung stünden - nicht geben wird.