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Passau

22.08.2020

Corona-Teststation an A3 kurzzeitig geschlossen: Tester zeigten Symptome

In der Nacht auf Samstag musste eine Corona-Teststation an der A3 bei Passau vorübergehend geschlossen werden. Mitarbeiter hatten Symptome gezeigt.
Bild: Maximilian Kramer, dpa

Eine Corona-Teststation an der Autobahn A3 bei Passau musste in der Nacht kurzzeitig geschlossen werden, weil Mitarbeiter Symptome gezeigt hatten.

Weil drei Mitarbeiter Symptome gezeigt haben, musste die Corona-Teststation an der Autobahn 3 bei Passau in der Nacht auf Samstag vorübergehend schließen. Es müsse erst der Verdacht auf Infektionskrankheiten abgeklärt werden, teilte das Bayerische Gesundheitsministerium mit. "Daher konnten die Betroffenen aus Sicherheitsgründen ihren Dienst nicht antreten."

Testzentren an A3 und A8: Ministerium veranlasste am Freitag höhere Kapazitäten

"Die Teststation war mindestens eine Stunde geschlossen", sagte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes. Mehrere Hundert Menschen seien vor den geschlossenen Zelten gestanden. Unter der Leitung des BRK sprangen demnach 40 ehrenamtliche Helfer spontan ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. "Ich bedanke mich bei den Hilfskräften für die außerordentlich schnelle und unbürokratische Unterstützung, die innerhalb von kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde", erklärte Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Am frühen Morgen nahm der private Betreiber Eurofins den Betrieb wieder auf. "Am heutigen Samstagvormittag ist der Testbetrieb planmäßig angelaufen und läuft störungsfrei", betonte das Ministerium. Angesichts des Rückreiseverkehrs am Wochenende sei aber mit einer hohen Auslastung zu rechnen. 

Unabhängig von der kurzfristigen Schließung an der Rastanlage Donautal-Ost habe das Ministerium deshalb schon am Freitag veranlasst, die Kapazitäten zu erhöhen. Die Testzentren an der A3 und an der A8 seien vom Roten Kreuz jeweils um eine Teststraße erweitert worden. "Wir werden das ganze Wochenende vor Ort sein", versprach der BRK-Sprecher.

Erst vor wenigen Tagen infizierte sich ein Mitarbeiter an der Teststation Donautal-Ost

Die Mitarbeiter von Eurofins warten nun auf das Ergebnis ihres Abstrichs, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Erst am vergangenen Montag wurde bekannt, dass sich ein Mitarbeiter der Teststation Donautal-Ost mit dem Virus infiziert hatte. Mehrere ehrenamtliche Helfer, die mit dem Mann Kontakt hatten, ließen daraufhin auch einen Abstrich nehmen und waren vorübergehend in Quarantäne.

Heimkehrer können sich kostenlos testen lassen; für Urlauber aus Risikogebieten ist ein Test bundesweit Pflicht. Bayern bot als zunächst einziges Bundesland schon seit Ende Juli kostenlose Tests für Heimkehrer auch an den Autobahnen an - anfangs noch mit freiwilligen Helfern des Bayerischen Roten Kreuzes. Heftige Kritik gab es nach einer Testpanne: Das Ergebnis von 44.000 Reiserückkehrern verzögerte sich, darunter auch von Hunderten nachweislich mit Sars-CoV-2 Infizierten. (dpa/lby)

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Die Diskussion ist geschlossen.

22.08.2020

Vielleicht hat der Tester keine Maske getragen oder die Masken sind doch nicht so sicher (was ich persönlich glaube).

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22.08.2020

Ersten mal hat der Tester bestimmt auch ein Leben außerhalb der Teststelle. Bei den Testungen hat er sicher eine Maske getragen. Davon kann man ausgehen.
Zweitens sind die Masken in erster Linie zum Schutz anderer da.
Drittens sind die Masken kein 100%iger Schutz. Im Gegensatz zum Abstand. Aber auch ein Gurt im Auto gibt keinen 100%igen Schutz. Soll man deshalb sich nicht mehr anschnallen?

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23.08.2020

Auch für außerhalbn der Teststelle gibt es vorgeschriebene Regeln die Tester mehr als 100%ig einhalten soll. Ich war nicht dabei und kann nicht beurteilen ob er eine funktionsfähige Maske, richtig aufgesetzt, getragen hat. Egal: die Maske ist eh' zu mindestens 90% eine Glaubensfrage. Wer sich über die Verteilung von Partikel/Aerosolen in der Luft halbwegs auskennt und danach seine Verhaltensweisen ausrichtet, braucht keine Vermummung.

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23.08.2020

>> Wer sich über die Verteilung von Partikel/Aerosolen in der Luft halbwegs auskennt und danach seine Verhaltensweisen ausrichtet, braucht keine Vermummung. <<

Und Sie treffen in der Öffentlichkeit auch nur Leute die sich so top wie Sie auskennen und ihre Verhaltensweisen nach dem Laufweg der Aerosole ausrichten?

Kalauer von gestern; der Trainer von einem unserer Jungs schickt Urlaubsfotos aus dem (architektonisch durch reizvollen) Stadion von Split ;-)

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23.08.2020

Wir haben jaauch deshalb nur eine Maskenpflicht wo Abstände nur schwer einzuhalten sind. Abgesehen davon. Sie haben überall den Überblick wie sich die Aerosole verhalten? Bei allen Situationen? Was ist mit plötzlich auftretende Luftzug beispielsweise durch das Öffnen einen Tür? Verändert der die Verteilung in die Richtung einer anderen Person oder Ihnen gegenüber? Planen Sie das in Ihre Laufwege mit ein?

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23.08.2020

@Peter P.: Ja - in meinem Umkreis gibt es nur vernünftige Leute.
@Harald V.: Nein. Wenn ich alleine an einer Bushaltstelle stehe muß ich die Maske aufsetzen wenn ich keine 150€ Bussgeld zahlen will. So viel zur Sinnhaftigkeit von geschätzt 80% aller Anordnungen.

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23.08.2020

Mir sind keine Fälle bekannt, bei welchen Maskentragen an Bushaltestellen zu Krankheite oder Tod geführt haben...

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23.08.2020

Haltestelle Maske tragen. Wo ist das Problem? Ist doch einfach und klar. Oder wäre Ihnen eine Regelung ala sobald die Fläche pro Wartenden unter 8,5 qm fällt lieber? Oder sobald der Abstand zu einer Person unter 1,50 m fällt. Wäre wie der Sicherheitsgurt im Auto ist ab 19,5 kmh anzulegen. Aber nur bei Rückenwind.
Was regt man sich so über die Maske auf?

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24.08.2020

Es geht um unsinnige Vorschriften. Da ist halt einem Großteil der Deutschen, vielleicht vor lauter Schiß, der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen (falls er mal da war).
@Harald V.: - weil Masken ein höheres Infektionsrisiko darstellen als freie Gesichter. wer trägt die Maske richtig und zieht sie auch richtig aus? b. wer desinfiziert seine Hände nach der Abnahme der Maske? c.. wer wechselt seine feuchte Maske nach ca. 10-15 Min. tragen in der Sommerhitze? d.-z. spare ich mir. Kann man alles z.B. im aktuellen Spiegel oder in dem vor einer Woche nachlesen. Maskenträger fühlen sich sicher - aber Gefühle täuschen erfahrungsgenmäß sehr oft.

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24.08.2020

Also im Spiegel steht: "Immer mehr zeigt sich: Das Tragen von Masken senkt das Infektionsrisiko."

Welch Überraschung, dass die Asiaten nicht so blöd sind, wie der überhebliche Europäer so gemeinhin denkt.

Keine Maske sei sicherer als Maske (so man sie nicht richtig handhabt)? Entbehrt der Logik, denn die eigenen Viren hat man schon und die Viren der anderen, die außen an der Maske haften könnten und die man durch unsachgemäßes Aufziehen und Abnehmen über die Hände an die Schleimhäute bringen könnte, die hätte man ohne Maske eben schon eingeatmet oder im Gesicht (nämlich dort wo sie sonst an der Maske...)
Außerdem hat es sich doch inzwischen herumgesprochen, dass die Maske in erster Linie eben nicht dem Eigenschutz dient, sondern dem Fremdschutz, dass eben, sollte man Virenträger sein, diese Viren nicht so ungehindert in die Luft gelangen können, wie ohne Maske.

Eigentlich ganz einfach zu verstehen, wenn man sich nicht notorisch den Fakten verweigern will.

Wer glaubt Abstand einhalten sei für sich allein genommen ein probates Mittel, verkennt, dass man vielerorts eben gar nicht genügend Abstand halten kann - z.B. im Supermarkt, wenn man in den Gängen aneinander vorbei muss.

Dass es unsinnige Vorschriften gibt, ist dagegen richtig. Und diese erleichtern es den Maskengegnern natürlich, alle Maßnahmen als unsinnig hinzustellen.

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24.08.2020

Ein Satz aus dem Spiegel - die gesamte Wahrheit? Ich kann überall auf Abstand gehen - und wo es eng wird da gehe ich. So fahre ich z.B. seit März nicht mehr mit dem ÖPNV(gut 1-2x im Monat wenn die parallel Frau das Auto benötigt) usw. usw.. Natürlich gibt es Ausnahmesituationen wo sich die Maske ohne Bussgeld nicht vermeiden lässt. Das sind aber bei mir höchstens 2-3x/Woche für jeweils max. 5-10 Minuten.

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