Newsticker

Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Stand seit April
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Das Schicksal des toten Dackels

24.06.2009

Das Schicksal des toten Dackels

Wie sich herausstellte, wurde Dackel Moritz gar nicht auf die A 8 geschleudert.

Anger/Rosenheim (dpa/lby) - Gemeine Tierquälerei vermutete eine Frau, als sie sah, wie ein Dackelüber die Autobahn Salzburg-München (A8) geschleudert wurde. Doch Ermittlungen der Polizei ergaben: Dackel "Moritz von der Kugelstadt" war ausbebüxt.

Eine Frau hatte der Polizei berichtet, ein Vierbeiner sei kurz vor der Ausfahrt Anger-Nord (Landkreis Berchtesgadener Land) aus einem fahrenden Auto geworfen worden.

Jetzt stellte sich heraus, dass der Dackel seinen Besitzern entlaufen war. Der reinrassige Rüde rannte schnurstracks auf die Fahrbahnen der A8 und wurde angefahren. Dabei wurde er so vehement durch die Luft geschleudert, dass die Frau glauben musste, er sei aus dem Auto geworfen worden.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Eine Polizeistreife fand den schwer verletzten Hund neben der Autobahn und brachte ihn zu einem Tierarzt, der dem dreijährigen Moritz aber auch nicht mehr helfen konnte.

Das Herrchen will den Streuner nun selbst begraben, wie es am Mittwoch im Bericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim zu dem Vorfall vom Montag hieß.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren