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Augsburg

16.06.2019

Der Sonntag bleibt kühl, die Woche startet trocken

Am Sonntag bleibt es trocken. Die Wolken bleiben vielerorts und es wird kühl.
Bild: Bernd Weißbrod, dpa

Am Sonntag kühlt es deutlich ab, doch die neue Woche startet trocken und es wird langsam wieder heißer. Damit sind die heftigen Unwetter erstmal überstanden.

Es war bisher das wärmste Wochenende des Jahres: Der Sommer kehrte mit Temperaturen über 30 Grad zurück und brachte starke Unwetter mit sich. Am Samstagabend kam es im Raum Landsberg erneut zu schwereren Gewittern und Sturmböen. Teile der Innenstadt wurden überschwemmt.

Am Sonntag bleibt es regelrecht kühl: Die Höchstwerte liegen dann bei nur noch 20 bis 25 Grad, an der Küste wird es noch etwas kühler. Dies seien Temperaturen, die im Juni in Deutschland zu erwarten seien, sagte Magdalena Bertelmann vom DWD. Die Sonne lässt sich dazu nur im Norden sowie in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz blicken. Im Süden und teilweise auch in der Mitte Deutschlands gibt es viele Wolken mit Schauern oder Gewittern.

Wetter: Dienstag wird heiter und teils heiß

Auf bis zu 29 Grad klettern die Temperaturen zum Start in die neue Woche am Montag. Bei einem Wechsel von längerem Sonnenschein und Quellwolken bleibt es meist trocken. 

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Auch für den Dienstag sagen die Meteorologen heiteres bis wolkiges Wetter voraus. Dann allerdings wird örtlich - etwa in Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg und Hessen - die 30-Grad-Marke geknackt. Die Höchstwerte liegen demnach bei 27 bis 32 Grad. Mit einer längeren, deutschlandweiten Hitzephase ist dem Temperaturtrend des Deutschen Wetterdienstes zufolge jedoch zunächst nicht zu rechnen.

In den kommenden Tagen können die Menschen in ganz Deutschland dann ein wenig durchatmen. Die Temperaturen kommen zunächst nicht mehr über die 30-Grad-Grenze hinaus oder kratzen höchstens ganz leicht daran, wie der DWD am Samstag in Offenbach berichtete.

Gewitter und Sturmböen zogen über die Region

Zuletzt hatte am Pfingstwochenende ein heftiges Gewitter in der Region gewütet und für Aufsehen gesorgt: Tennisballgroße Hagelkörner haben Dächer und Autos beschädigt, starker Wind hat teils Bäume umgeweht. Im Großraum München bot sich ein Bild der Zerstörung, wie einige Videos im Internet zeigen.

In Oberbayern hatte es nach den Gewittern von Pfingsten mehrere Verletzte gegeben, wir berichteten: Verletzte und Schäden nach Gewitter - und es bleibt stürmisch. Die heftigen Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel haben im Süden Bayerns dabei einen höheren Schaden angerichtet als zunächst angenommen. Die Versicherungskammer Bayern rechnet inzwischen mit einer Schadenshöhe von 45 Millionen Euro, wie eine Sprecherin am Samstag sagte. Der Gebäudeversicherer geht nun von rund 18.000 Schadensfällen durch Hagel und Starkregen aus. Die Versicherungskammer hatte zunächst eine Schätzung von Schäden in Höhe von 30 Millionen Euro und 10.000 Fällen abgegeben. Auch die Ergo Group in Düsseldorf berichtete von Tausenden Fällen in Süddeutschland, teilweise mit größerem Ausmaß. "Der Aufwand ist noch nicht absehbar - unsere Schadenregulierer sind im Dauereinsatz."

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Hagelsturm hinterlässt Spur der Verwüstung - auch in der Region
Bild: Karl-Josef Hildenbrand

Die Hagelschneise ist laut der Sprecherin weiträumig von Kaufbeuren bis München verlaufen. Betroffen waren demnach neben München und dem Münchner Umland vor allem die Landkreise Freising, Dachau, Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck, die Regionen rund um Ammersee und Wörthsee sowie der Landkreis Kaufbeuren. Die Versicherungskammer riet Betroffenen, Schäden sofort zu melden. (AZ, dpa)

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