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Graben

09.03.2020

Deutsche Post schließt Paketzentrum neben Amazon Logistzentrum

Sieht aus wie die coolen Rutschen im Spaßbad, ist aber eine Päckchen-Verteilanlage der DHL in Graben. Bald schließt das Paketzentrum.
Foto: Marcus Merk (Archiv)

Weil Amazon mit eigenen Boten Sendungen transportiert, schließt die Deutsche Post ihr Paketzentrum in Graben bei Augsburg. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind.

Nachdem Amazon immer mehr Sendungen mit eigenen Boten transportiert, schließt die Deutsche Post ihr Paketzentrum neben dem Amazon Logistikzentrum in Graben nahe Augsburg. Das Unternehmen begründete dies mit den rückläufigen Sendungsmengen, die der Paketdienst DHL von Amazon bekomme. Dies sei "unter anderem bedingt durch die verstärkte Eigenzustellung von Amazon in Deutschland", erklärte der Sprecher der Deutschen Post DHL Group am Montag. Ein wirtschaftlicher Betrieb des Paketzentrums sei daher nicht mehr gewährleistet.

Die Post hatte das sogenannte Amazon Sorting Center speziell für die Zusammenarbeit mit dem US-Handelsriesen in Schwaben betrieben. Von der Schließung zum 1. Mai sind rund 80 Beschäftigte betroffen. Für sie soll ein Sozialplan ausgearbeitet werden. Eventuell könnten auch Jobs an anderer Stelle innerhalb des Konzerns angeboten werden, erklärte der Postsprecher.

Die Gewerkschaft Verdi kritisierte die Schließung des Paketzentrums bei Amazon als einen schweren Fehler. "Es ist mehr als genug Arbeit in der Branche da", meinte der Postdienst-Experte von Verdi in Bayern, David Merck. "Die großen Wettbewerber der Paketbranche erhöhen deswegen ihre Kapazitäten, nur die Deutsche Post AG schließt in Zeiten des Wachstums einen Paketsortierstandort", sagte er verständnislos. (dpa/lby)

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.03.2020

Spielen denn in der heuigen Zeit Geld und Mitarbeiter noch eine Rolle, wenn es um den verdammten Umsatz geht? Besonders die ehemals staatlichen "Arbeitgeber" aasen was das Zeug hält. Spielt ja auch keine Rolle, man kann im Bedarfsfall den ehemaligen "Chef" um Subventionen anpumpen, wenn die Kohle knapp wird oder nicht.

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13.03.2020

Wo ist da dann das Problem? Wenn so viele Mitbewerber ihre Kapazitäten erhöhen, könnten diese doch das DHL-Zentrum in Graben übernehmen.

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