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"Ludwig2"

28.04.2016

Die ersten Bilder aus dem neuen Ludwig-Musical in Füssen

Pressetermin Ludwig-Musical
4 Bilder
Matthias Stockinger als König Ludwig II. und Anna Hofbauer als "Sisi" im Festspielhaus in Füssen.
Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

König Ludwig II. kehrt ins Allgäu zurück. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, ein Musical über das Leben des "Märchenkönigs" zu etablieren, sind nun 29 Aufführungen geplant.

Wie wird König Ludwig II. im Füssener Festspielhaus wiederauferstehen? Diese Frage wurde am Donnerstag ein Stück weit beantwortet. Das Team um den neuen Produzenten und Regisseur des Musicals „Ludwig2“, Benjamin Sahler, ließ Neugierige bei einem sogenannten „Opening“ eine Stunde lang Ludwig-Luft schnuppern.

Einige der Protagonisten wie Matthias Stockinger (Ludwig), Anna Hofbauer (Sisi) und Suzan Zeichner (Sybille Meilhaus) sangen Arien und Duette – in Originalkostümen und vor reaktivierter Kulisse. Erneut zeigte sich, wie groß das Interesse an der Wiederaufnahme des Musicals ist: Gut 800 Fans wollten diese Kostprobe im Festspielhaus sehen, eine Promotion-Aktion, die vor allem Appetit machen sollte auf die 29 Aufführungen im Sommer (Premiere 11. August).

Lesen Sie dazu auch: Anna Hofbauer als "Sisi": Vorfreude auf einen Sommer in der Heimat  

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Nicht dabei waren zwei Sänger, auf deren Mitwirkung Sahler besonders stolz ist. Der eine, René Kollo, hat nicht nur die Schirmherrschaft fürs Musical übernommen; der 78-jährige „Altstar“ unter den deutschen Tenören wird viermal in der Rolle des Schattenmanns auftreten, der mit seinem Gewehr auf den König anlegt. Der andere ist Uwe Kröger, der Ludwigs Psychiater Dr. Gudden darstellen wird. Dass dieser „internationale Musicalstar“ in Füssen dabei ist, bezeichnet Sahler als Ehre.

Die Besetzung von "Ludwig2" steht

Obwohl der letzte Vorhang von „Ludwig2“ im Festspielhaus vor über neun Jahren fiel, scheint dort noch alles zu funktionieren für die Lebensgeschichte des eigenwilligen Bayernkönigs: das Bühnenbassin hält das Wasser, Schiebewände und Vorhänge lassen Schlossfassaden und Theatersäle entstehen, Nebel wallen üppig, und die Drehbühne läuft wie geschmiert. Sahler verwendet für seine Version nicht nur Kostüme und Bühnenbilder von „Ludwig2“, sondern auch Kulissen vom ersten Ludwig-Musical, das Stephan Barbarino im Jahr 2000 fürs neu erbaute Festspielhaus inszenierte.

Die Szenen werde er – mit einer Ausnahme – neu gestalten, sagt Sahler. Auch auf die Musik, komponiert für großes Orchester von Konstantin Wecker, Christopher Franke und Nic Raine, kann er ohne Veränderungen zurückgreifen. Sie wird allerdings nicht live gespielt, sondern vom Band kommen. „Ein Opernorchester wäre viel zu teuer für eine nicht-subventionierte Produktion wie diese“, lautet Sahlers Begründung für den Kompromiss.

Die Besetzung steht, jetzt fehlt nur noch der kleine Ludwig. Er wird demnächst gecastet. Der Vorverkauf läuft laut Benjamin Sahler sehr gut – viel besser als erwartet. Dass viele Fans auf die Wiederaufnahme warteten, hatte schon das Crowdfunding gezeigt: Statt der anvisierten 75.000 Euro waren vorab Karten für 165.000 Euro gekauft worden.

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