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Donauwörth
22.10.2018

Mittlerweile zwölf Hepatitis-C-Infektionen in Klinik

Im Donauwörther Krankenhaus soll sich ein Arzt Opioide gespritzt haben und die Spritzen dann weiterverwendet haben. 
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Im Donauwörther Krankenhaus soll sich ein Arzt Opioide gespritzt haben und die Spritzen dann weiterverwendet haben. 
Foto: Stefan Puchner, dpa

Ein Arzt im Donauwörther Klinikum war an Hepatitis C erkrankt. Die Zahl der Patienten, die er bei Operationen angesteckt haben soll, steigt auf zwölf.

Die Zahl der Hepatitis-C-Infektionen im Donauwörther Krankenhaus steigt weiter an. Wie Gesundheitsamtsleiter Rainer Mainka am Montag berichtete, seien inzwischen zwölf erkrankte Patienten bekannt.

Ein Narkosearzt der Donau-Ries Klinik, der selbst an Hepatitis C litt, soll Patienten bei Operationen mit der Leberentzündung angesteckt haben. Der Mediziner arbeitet inzwischen nicht mehr in dem Krankenhaus. Nach Angaben des Landratsamtes Donau-Ries war der Anästhesist medikamentenabhängig.

Da normalerweise nur über Blutkontakt Hepatitis C übertragen werden kann, ist bislang völlig rätselhaft, wie der Narkosearzt seine Patienten infiziert haben könnte. Mehrere Hundert ehemaligen Patienten der Klinik sollen sich jetzt testen lassen, ob sie ebenfalls erkrankt sind. Gegen den Narkosearzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. (dpa)

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