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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland
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30.03.2009

Dreijähriger will nach Regensburg

Aus Sehnsucht nach seiner Oma hat sich ein Bub auf den Weg von Unterfranken nach Regensburg gemacht.

Schweinfurt/Würzburg (lb). Aus Sehnsucht nach seiner Oma hat sich ein drei Jahre alter Ausreißer in der Nacht zu Montag auf den Weg von Unterfranken nach Regensburg gemacht.

Ausgerüstet mit Schlafanzug, Hausschuhen und einer Trinkflasche hatte ein 30-Jähriger den Abenteurer in einer kleinen Gemeinde auf der Straße entdeckt, wie eine Polizeisprecherin in Würzburg sagte. Da dem Kleinen weder sein Name noch sein Wohnort im nördlichen Landkreis Schweinfurt zu entlocken war, brachte der Mann ihn kurzerhand zu seiner eigenen Großmutter, wo er mit Keksen und Getränken versorgt wurde.

Der Ausreißer strahlte beim Eintreffen der Polizei über das ganze Gesicht und gab erst "im Laufe einer recht schwierigen Konversation" seinen Namen preis, wie es im Polizeibericht hieß. Weil die Beamten dennoch nicht seine Adresse herausfanden, durfte der Kleine eine Runde mit dem Streifenwagen drehen: Die Polizisten hofften, dass er sein Wohnhaus beim Vorbeifahren wiedererkennen würde.

Die Spritztour brachte aber keinen Erfolg, weil der Dreijährige zu aufgedreht war. Erst private Kontakte eines Polizisten führten die Beamten zum Ziel. Die Mutter hatte das Fehlen ihres Sohnes noch gar nicht bemerkt und war den Angaben zufolge überglücklich, ihr Kind wohlbehalten wiederzusehen.

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