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05.03.2018

Eine Partei verjüngt sich

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E. Lettenbauer

Wen die schwäbischen Grünen für die Landtagswahl ins Rennen schicken

Das Ziel haben die schwäbischen Grünen klar vorgegeben: Die Partei will zweitstärkste Partei im nächsten Bayerischen Landtag werden und vier Mandate aus Schwaben erringen. Bisher sind die schwäbischen Grünen mit drei Abgeordneten vertreten. „Aber wir rechnen fest damit, dass wir uns steigern können“, sagt die schwäbische Spitzenkandidatin und Bezirksvorsitzende Stephanie Schuhknecht gegenüber unserer Zeitung.

Denn die aktuellen Umfrageergebnisse seien „sehr erfreulich“ – und gut zweistellig. So hat beispielsweise eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Zeitung erst vergangene Woche ergeben, dass die Grünen 12,2 Prozent der Stimmen holen würden, wenn am Sonntag Landtagswahl wäre. Damit liegen Grüne, SPD (13,4 Prozent) und AfD (12,3 Prozent) beinahe gleichauf.

Die schwäbischen Grünen haben am Samstag ihre Liste für die kommende Landtagswahl aufgestellt. Da die bisherige Spitzenkandidatin Christine Kamm, 65, aus Augsburg nicht mehr antritt, ist Platz eins neu zu vergeben. Die Diplomökonomin Kamm, Sprecherin für Europapolitik, Asylpolitik und Integration, sitzt seit 2003 für die Grünen im Landtag und hat bereits im September bekannt gegeben, dass sie ihren „Beitrag zur Verjüngung des Landtags“ leisten möchte. Auch der Allgäuer Abgeordnete Ulli Leiner (Sulzberg im Oberallgäu) kandidiert aus Altersgründen nicht mehr. Der 64-Jährige war als Ersatzkandidat für den 2013 plötzlich gestorbenen Abgeordneten Adi Sprinkart in den Landtag gekommen.

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Gleich im ersten Wahlgang setzte sich am Samstag dann die Augsburger Direktkandidatin und Bezirksvorsitzende Stephanie Schuhknecht, 35, durch. Die Kulturwirtin ist seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Christine Kamm und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Augsburger Stadtrat. Auf Listenplatz zwei setzte sich der Landtagsabgeordnete Thomas Gehring (59, Blaichach im Oberallgäu) gegen den Bezirksvorsitzenden Maximilian Deisenhofer (30, Stimmkreis Augsburg-Land-Süd) durch – allerdings nur mit Glück. Nachdem die Stichwahl auch im dritten Wahlgang unentschieden war, wurde eine Münze geworfen. Und Gehring gewann. Auf den dritten Platz kam die 25-jährige Sprecherin der Grünen Jugend Bayern, Eva Lettenbauer, aus dem Stimmkreis Donau-Ries vor Maximilian Deisenhofer auf Platz vier.

Die Liste für den Bezirkstag führt Heidi Terpoorten (Landkreis Dillingen) an vor Albert Riedelsheimer (Donau-Ries), Annemarie Probst (Augsburg-Land) und Harald Lenz (Günzburg).

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