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Erdbeben
28.06.2019

Erdbeben der Stärke 2,7 in Garmisch-Partenkirchen

Hinter einer Wiese in Garmisch-Partenkirchen ragt das Wettersteingebirge in die Höhe. Im Raum Garmisch hat am Freitag die Erde gebebt.
Foto: Andreas Gebert, dpa

Ein Erdbeben der Stärke 2,7 hat am Freitagnachmittag den Raum Garmisch erschüttert. Über Schäden war zunächst nichts bekannt.

Am Freitag um 13.17 Uhr hat ein Erdbeben der Stärke 2,7 einige Kilometer östlich von Garmisch-Partenkirchen die Erde erschüttert. Das berichteten übereinstimmend Erdbebendienst Bayern und Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

Erdbeben war in Garmisch-Partenkirchen deutlich spürbar

"Das Erdbeben war an sich nicht ungewöhnlich, aber durchaus spürbar", sagte Monika Bischoff vom BGR. Ungewöhnlich sei aber, dass sich das Erdbeben in einer Tiefe von nur drei Kilometern ereignete. "Im globalen Vergleich ist das sehr flach, weil viele Beben in einer Tiefe von mehreren hundert Kilometern stattfinden", so Bischoff.

Das Beben war im Ortsgebiet von Garmisch-Partenkirchen für die Menschen deutlich spürbar. Schäden richteten die Erschütterungen ersten Erkenntnissen zufolge nicht an, "Schäden sind bei dieser Magnitude und Intensität im Allgemeinen auch nicht zu erwarten, hieß es.

Schon am Donnerstag hatte in Garmisch die Erde gebebt

Bereits am Donnerstag war im selben Gebiet ein Beben mit einer Magnitude von 1,7 aufgezeichnet worden. "Das Alpenrand ist neben dem Vogtland und dem Oberrheingraben ein typisches Erdbebengebiet in Deutschland", sagte Bischoff weiter.

Verursacht wurde das Erdbeben bei Garmisch heute laut BGR durch Spannungen, die entstehen, weil sich afrikanische und eurasische Erdplatte aufeinander zu bewegen.

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