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09.11.2018

Erinnerung an Pogromnacht vor 80 Jahren

Gedenken in Würzburg

Spitzenvertreter der Kirchen und des Judentums in Deutschland haben der Novemberpogrome von 1938 gedacht. Gemeinsam forderten sie in Würzburg dazu auf, die Erinnerung an die Verbrechen von damals wachzuhalten, demokratische Grundwerte zu verteidigen und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, warnte, „das Erstarken des rechten politischen Randes“ nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, betonte, dass die Ereignisse des 9. November 1938 gezeigt hätten, dass Demokratie nicht selbstverständlich sei. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, ergänzte: „Es geht darum, das Geschehene nicht einfach Geschichte sein zu lassen, sondern die Erinnerung wachzuhalten und zwar in dem Sinne, dass daraus eine Verantwortung für Gegenwart und Zukunft erwächst.“ (dpa)

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