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18.10.2017

Ermittlungen gegen Soldaten eingestellt

Keine Beweise für sexuelle Belästigung

Die Justiz hat ihre Ermittlungen gegen sieben Soldaten der Bundeswehr in Bad Reichenhall wegen sexueller Belästigung und Volksverhetzung sowie in zwei Fällen wegen Tierquälerei eingestellt.

Die Sex-Vorwürfe und etwaige politisch motivierte Taten hätten fünf Beschuldigten nicht nachgewiesen werden können, sagte der Sprecher der Traunsteiner Staatsanwaltschaft, Björn Pfeifer, am Dienstag. Im Fall des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz seien die Ermittlungen gegen zwei Soldaten bei einer Geldauflage eingestellt worden. Sie sollen mit Gewehren auf Mäuse geschossen haben.

Die Vorwürfe gegen die Gebirgsjäger der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall waren zu Jahresbeginn bekannt geworden. Ein Soldat eines unteren Dienstgrades hatte laut einem Schreiben des Verteidigungsministeriums den Vorwurf erhoben, er sei von Kameraden und Vorgesetzten sexuell belästigt und genötigt worden. (dpa)

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