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Bayern

24.12.2020

Erste Corona-Impfdosen am zweiten Weihnachtstag erwartet

Ein Notfallsanitäter simuliert an einer Freiwilligen in der Impfkabine eines Impfzentrums in einer Sporthalle den Ablauf einer Corona-Impfung.
Bild: Boris Roessler, dpa

Alle 99 Impfzentren in Bayern sollen am Samstag mit den ersten Impfstoff-Dosen versorgt werden. Tags darauf werden die ersten mobilen Impfteams ausrücken.

Bayern bereitet sich unter Hochdruck auf den Start der Corona-Impfungen vor. Die erste Lieferung von 9750 Impfdosen soll am Samstag - dem Weihnachtsfeiertag - in München und Erlangen ankommen und von dort regional verteilt werden. Alle 99 Impfzentren in Bayern sollen dann mit den ersten Impfstoff-Dosen versorgt werden. 

Am Impfzentrum Dasing im Landkreis Aichach-Friedberg werden Sozialministerin Carolina Trautner und Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (beide CSU) zusammen mit Landrat Klaus Metzger zur Anlieferung der ersten Corona-Impfstoffe kommen, wie das Gesundheitsministerium an Heiligabend mitteilte. 

Corona-Impfungen beginnen am Sonntag, 27. Dezember 2020

Am Sonntag werden die ersten mobilen Impfteams aus den Impfzentren ausrücken. In den ersten Tagen wird das Impfen weitestgehend in Alten- und Pflegeheimen stattfinden sowie in Krankenhäusern für deren Personal. Neben Heimbewohnern gehören die Bediensteten der Heime und medizinisches Personal in Intensivstationen und Notaufnahmen dazu.

In den Impfzentren rufen allerdings dem Vernehmen nach schon jetzt Menschen an, die nicht zu der Gruppe gehören, die zuerst geimpft werden sollen. "Wir arbeiten strikt nach bundesweit vereinbarten Prioritätenfolge", betonte ein Ministeriumssprecher. Wer nicht zur höchstpriorisierten Gruppe gehöre, sollte derzeit nicht versuchen einen Termin zu vereinbaren. 

"Die über 80-Jährigen werden rechtzeitig informiert, wie sie an ihr Impfangebot kommen. Dazu wird diese Gruppe ab Anfang Januar angeschrieben", sagte der Sprecher. "Wir gehen davon aus, dass die Impfung der ersten Prioritätengruppe bis mindestens Ende Januar andauert. Wenn die nächste Gruppe geimpft werden kann, wird darüber umfangreich öffentlich informiert."

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