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25.06.2005

Ferber neuer CSU-Chef in Schwaben

Bad Wörishofen (lby) - Der CSU-Bezirksverband Schwaben hat auf seinem Parteitag am Samstag in Bad Wörishofen den Europaabgeordneten Markus Ferber zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ferber setzte sich in einer Kampfabstimmung mit 98 zu 90 Stimmen gegen Staatssekretär Georg Schmid aus Donauwörth durch.

Bad Wörishofen (lby) - Der CSU-Bezirksverband Schwaben hat auf seinem Parteitag am Samstag in Bad Wörishofen den Europaabgeordneten Markus Ferber (rechts im Bild) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 40-Jährige aus Bobingen löst den Oberallgäuer Landtagsabgeordneten Alfons Zeller ab, der nach 16-jähriger Amtszeit nicht mehr kandidiert hatte. Ferber setzte sich in einer Kampfabstimmung mit 98 zu 90 Stimmen gegen Staatssekretär Georg Schmid aus Donauwörth durch.

Während Schmid nach der Wahl seine Enttäuschung kaum verbergen konnte, kündigte Ferber an, zwischen München, Berlin und Brüssel ein "Netzwerk" für Schwaben knüpfen zu wollen. Er werde im Bezirksverband ein Team bilden, um die Position Schwabens nicht nur bei der Staatsregierung, sondern auch bei der Mittelverteilung im Bund und in Europa zu stärken.

Von der parteiinternen Lagerbildung bei der Wahl des Vorsitzenden war auch die Abstimmung über die vier neuen Stellvertreter geprägt. Mit Ergebnissen von zum Teil nur knapp über 50 Prozent wurden Ursula Lax aus Füssen, Alfred Sauter aus Ichenhausen, Gerd Müller aus Kempten und Gebhard Kaiser aus Wiggenbach gewählt.

CSU-Parteichef Edmund Stoiber betonte, die möglicherweise anstehende Bundestagswahl dürfe nicht schon als gewonnen betrachtet werden. "Wir dürfen uns von Umfrageergebnissen nicht einlullen lassen. Es wird ein heißer Tanz werden", sagte Stoiber. Im Wahlkampf müsse die Position der CSU bis hinunter in die Ortsebene deutlich gemacht werden.

Der bayerische Ministerpräsident kündigte an, dass im Falle eines Unionssieges in Berlin die Wende nicht innerhalb einer Legislaturperiode geschafft werden könne. "Das wird eine langfristige Operation", sagte Stoiber.

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