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Flugverkehr

28.02.2018

Flugzeuge ließen 2017 gut 34 Tonnen Kerosin über Bayern ab

34,3 Tonnen Kerosin ließen Flugzeuge 2017 über Bayern ab. Der Treibstoffablass soll das Flugzeug in Notfällen leichter machen.
Bild: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolbild)

In kritischen Situationen lassen Flugzeuge immer wieder Kerosin ab. 2017 waren es über Bayern 34 Tonnen. Was bedeutet das für die Bürger?

Flugzeuge haben im vergangenen Jahr in sechs Fällen Kerosin über dem Freistaat ablassen müssen. Die Gesamtmenge summierte sich so auf 34,3 Tonnen. Das geht aus einer Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage von SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher hervor. Das bedeutet einen klaren Rückgang: 2015 und 2016 waren zusammen 400 Tonnen Kerosin über Bayern abgelassen worden.

Staatsregierung: Keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekannt

Rinderspacher forderte erneut mehr und bessere Informationen. "Die bayerische Bevölkerung muss zeitnah informiert werden, wenn über ihren Köpfen tonnenweise Treibstoff abgelassen wird", sagte er. Die Staatsregierung betont in ihrer Antwort allerdings, ihr seien keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Bevölkerung bekannt. Das Notverfahren des "Treibstoffschnellablasses" soll Flugzeugen in Notfällen, etwa wenn das Flugzeug technische Probleme hat, eine sichere Landung mit nicht zu viel Gewicht ermöglichen. (dpa/lby)

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