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Fürstenfeldbruck
13.04.2015

Scherz von Unbekannten: Wie ein blauer Radweg für Ärger sorgt

Der blaue Radweg, den Unbekannte auf der B2 durch Fürstenfeldbruck angebracht haben, sorgt für Wirbel.
Foto: Stadt Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck hat einen neuen Radweg bekommen - unfreiwillig. Unbekannte haben sich diesen Scherz erlaubt, der bei der Regierung für Ärger sorgt und den Oberbürgermeister freut.

In vielen Städten wird geklagt: Es gibt zu wenig Radwege und wenn neue beschlossen werden, dauert es lange bis zur Umsetzung. Fürstenfeldbruck hat dieses Problem seit Ostersonntag nicht mehr. In Rekordtempo entstand ein neuer Radstreifen auf der Bundesstraße 2 zwischen Rathaus und Amperbrücke.

Unbekannte erlaubten sich einen Scherz

Blau ist er und für Jedermann gut sichtbar. Nur leider ist der Streifen nicht von offizieller Seite aufgebracht worden, sondern Unbekannte haben ihn in einer Nacht- und Nebelaktion aufgesprüht, so eine Sprecherin der Stadt. Den Hintergrund des Scherzes konnten sich die Mitarbeiter der Stadt schnell zusammenreimen. "Unser Oberbürgermeister Klaus Pleil (BBV) ist begeisterter Radler und erzählt immer wieder von den blauen Radwegen, die er in Kopenhagen gesehen hat. Weil sie aufgrund der Farbe so gut sichtbar sind, will er solche auch für Fürstenfeldbruck", erklärt die Sprecherin weiter.

Nun hat er einen, wenn auch unfreiwillig. Und freut sich sogar über den Streich der Bürger: "Ich sehe von meinem Büro aus, dass Autos und Lastwagen tatsächlich auf Sicherheitsabstand zu dem blauen Streifen gehen und die Radfahrer besser geschützt sind, als zuvor. Der Weg erfüllt absolut seine Aufgabe als Fahrradschutzstreifen."

Regierung fordert Entfernung des Radweges

Schon seit langem wünschten sich er und viele Bürger einen Radweg an dieser Stelle, so Pleil. Doch die B2, auf der der blaue Radweg verläuft, fällt als Bundesstraße nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Fürstenfeldbruck. Die bayerische Regierung habe das Sagen und einen Radweg bisher abgelehnt. Die Straßenbreite würde dies nicht hergeben laute das Argument. Daher bekam Fürstenfeldbruck bereits eine schriftliche Aufforderung, den inoffiziellen Radweg schnellstmöglich zu entfernen.

Pleil kämpft für permanente Lösung

Das will Pleil aber nicht und hat angewiesen, den Streifen so zu lassen wie er ist. Bald habe sich das Problem sowieso erledigt, da es sich bei der Farbe um wasserlösliche Sprühkreide handle. Der nächste stärkere Regen entfernt den blauen Radweg wieder. Geht es nach Pleil kehrt er aber bald als permanente Einrichtung zurück. "Hier wird wegen bürokratischer Vorgaben eine Gefährdung der Radfahrer geduldet. Das will ich nicht akzeptieren." Derzeit sei eine Stadträtin dabei, die Rechtslage zu prüfen und Möglichkeiten zu erarbeiten, wie Fürstenfeldbruck und seine Bürger an entsprechender Stelle doch noch zu einem Fahrradschutzstreifen kommen könnten - am liebsten in Blau.

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