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  3. Gewalt gegen Beamte: Übergriffe auf Polizisten in Bayern nehmen zu

Gewalt gegen Beamte
24.08.2017

Übergriffe auf Polizisten in Bayern nehmen zu

Jeder zweite Polizeivollzugsbeamte ist 2016 Opfer von Attacken geworden. Die Hemmschwelle zur Gewalt gegen die Polizei sinkt, sagen die Betroffenen.
Foto: Rehder, dpa (Symbolbild)

2016 wurden in Bayern knapp 2400 Polizisten verletzt. Die Zahl der tätlichen Angriffe und Beleidigungen steigt stark. Augsburg und Memmingen nehmen traurige Spitzenplätze ein.

Einiges Erschrecken und auch eine gewisse Ratlosigkeit herrschen innerhalb der bayerischen Polizei angesichts der starken Zunahme der gewalttätigen Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten. Schon 2015 hatte die Zahl der verbalen und physischen Attacken einen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr, so berichtete Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in Nürnberg, ist es noch einmal schlimmer geworden.

Das Ministerium registrierte einen Anstieg um 7,3 Prozent auf 7422 Fälle. Insgesamt 16.450 Polizistinnen und Polizisten waren betroffen – fast jeder zweite bayerische Polizeivollzugsbeamte. Neben Beleidigungen und Widerstandshandlungen stieg vor allem die Zahl der Körperverletzungen stark an – um 16,3 Prozent. 2386 Beamte wurden im Dienst verletzt. Ein Polizist wurde erschossen. In 13 Fällen gehen Staatsanwaltschaften von versuchten Tötungsdelikten aus.

Brennpunkte der Gewalt gegen Polizisten sind nach Aussage von Experten die Nachtlokale, Feierzonen und Partymeilen in den Städten. Etwa zwei Drittel der Gewalttäter, so sagt Peter Schall, der Chef der Gewerkschaft der Polizei in Bayern, stehen unter Alkoholeinfluss.

Hemmschwelle zur Gewalt gegen Polizisten sinkt

In Augsburg, das unter Bayerns Großstädten in der Statistik einen traurigen Spitzenplatz einnimmt, zeigt sich das besonders deutlich. Polizeivizepräsident Norbert Zink berichtet, dass von den 735 Fällen im Bereich des Präsidiums Schwaben Nord im vergangenen Jahr 495 im Stadtgebiet Augsburg und davon wiederum 258 in der Innenstadt registriert wurden. „Die Zahlen steigen aber auch auf dem Land und auch dort überwiegend im Zusammenhang mit Partys, Volksfesten und Alkohol“, sagt Zink.

Doch nicht überall ist die Entwicklung gleich. Im Stadtgebiet von Ingolstadt zum Beispiel registrierte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord sogar einen leichten Rückgang (um 2,1 Prozent) auf 142 Delikte, obwohl die Gesamtzahl der Fälle im nördlichen Oberbayern um 6,9 Prozent gestiegen ist. Für das südliche Oberbayern lagen gestern noch keine Vergleichszahlen vor. Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West registrierte die Polizei einen Anstieg der Delikte um 2,6 Prozent auf 625 Fälle. Unter den Städten über 20.000 Einwohner war Memmingen 2016 bayernweit das vergleichsweise gefährlichste Einsatzgebiet für Polizisten.

Zu den genaueren Ursachen der Gesamtentwicklung gibt es keine verlässlichen Aussagen. Die Statistiken zeigen lediglich, dass die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt sinkt. Innenminister Herrmann sieht die Entwicklung „mit größter Sorge“, Gewerkschaftschef Schall nennt sie „mehr als bedenklich“. Einigkeit herrscht zwischen Ministerium und Gewerkschaft darüber, dass die Schutzausrüstung der Polizei weiter verbessert werden muss. Das fordert auch der Chef der SPD-Fraktion im Landtag, Markus Rinderspacher.

Body-Cams werden unter anderem in Augsburg erprobt

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei zur Zeit auf den Body-Cams. Diese Kameras, die von Polizisten am Körper getragen und im Einsatzfall eingeschaltet werden, sollen potenzielle Gewalttäter abschrecken und zugleich im Ernstfall Beweismaterial über den Hergang einer Auseinandersetzung liefern. Sie werden, wie berichtet, aktuell in Augsburg, München und Rosenheim erprobt. Erste Ergebnisse gibt es nach Aussage von Gewerkschaftschef Schall in Bayern noch nicht. Ein Test in Hessen habe aber gezeigt, dass sich Gewalttätigkeiten um etwa 30 Prozent verringern lassen. Das bestätigt auch der Innenminister. Berichte aus anderen Ländern bestätigten „eine deeskalierende und abschreckende Wirkung“.

In Augsburg, so berichtete Zink, stoßen die Body-Cams „auf ganz hohe Akzeptanz bei den Kollegen“. Sie würden dieses Jahr erstmals auch auf dem Plärrer eingesetzt. „Stark alkoholisierte Täter lassen sich davon aber nicht beeindrucken“, sagt Zink.

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.08.2017

aufgemöbelte Stastik....alles Lüge

25.08.2017

Sie sind ja ein ganz Schlauer, was ist da gelogen! Was sich die Polizei alles gefallen lassen muß ist eine Sauerei. Sie dürfen sich ja nicht mal wehren. So wies bei der US MP in Augsburg war, wäre die richtige Maßnahme. Erst drauf schlagen und dann fragen was Sache ist.