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  3. Giftmord-Prozess: Der Verlobte der Angeklagten schweigt vor Gericht

Giftmord-Prozess
15.11.2007

Der Verlobte der Angeklagten schweigt vor Gericht

Es war ein kurzer Auftritt, und die wesentliche Aussage des Zeugen war, dass er nichts sagen möchte: Gestern erschien im Giftmord-Prozess überraschend der Verlobte der Angeklagten Tanja E. vor Gericht.

Von Stefan Krog

Es war ein kurzer Auftritt, und die wesentliche Aussage des Zeugen war, dass er nichts sagen möchte: Gestern erschien im Giftmord-Prozess überraschend der Verlobte der Angeklagten Tanja E. vor Gericht.

Der Mann, der sich im April im Aichacher Frauengefängnis in einem Besuchsraum mit Tanja E. verlobt hatte, könnte möglicherweise interessante Einzelheiten zum Verhältnis von Tanja E. zu ihrem ermordeten Ehemann Peter E. und ihrem früheren Liebhaber Andre H. beitragen. Doch der Mann, verwitweter Vater eines Kindes, schwieg. Er kennt Tanja E. seit einigen Jahren, man lernte sich über die Kinder im Kindergarten kennen. Später war man gemeinsam im Urlaub.

Als Verlobtem der Angeklagten räumt die Strafprozessordnung ihm das Recht zu schweigen ein. Und so endete die Befragung des Zeugen nach etwa drei Minuten. Richter Wolfgang Rothermel wollte wissen, wie ernst die Verlobung zu nehmen sei. Es gebe Zeugenhinweise, dass das Verlöbnis im Hinblick auf das Zeugnisverweigerungsrecht geschlossen worden sei. Doch der Verlobte gab zu Protokoll, dass er es ernst meine. Mit der Verlobung, die von Tanja E. ausging, habe er zeigen wollen, dass ich zu ihr stehe.

Ein Erscheinen vor Publikum hatte der Mann zunächst gescheut. Zu seinem Vorladungstermin in der vorvergangenen Woche erschien er nicht, sondern schrieb dem Landgericht, dass er nichts sagen wolle. Doch die Kammer bestand auf dem persönlichen Erscheinen. Mit einer Sonnenbrille im Gesicht trat der Mann in den Zeugenstand. Um den Kameras der Presse zu entgehen, wurde er nach seiner Aussage über einen Hinterausgang aus dem Gerichtsgebäude gebracht.

Weiterer Punkt in der gestrigen Verhandlung waren die finanziellen Verhältnisse der Familie E. Vertreter der Rentenversicherung und der Versorgungsanstalt des Bundes rechneten vor, welche Leistungen Tanja E. als Witwe zugestanden hätten, wenn sie nicht als Verdächtige ins Visier der Ermittler geraten wäre. Demnach wären etwa 1000 Euro Versorgungsleistungen pro Monat angefallen, zusätzlich zu 150 000 Euro aus Lebensversicherung und Haus, wie die Staatsanwaltschaft vorrechnete. Im Falle einer Scheidung wäre es deutlich weniger gewesen. Die Staatsanwaltschaft vermutet Habgier als Motiv.

Wie berichtet sind Tanja E. und ihr früherer Liebhaber Andre H. angeklagt, im Januar den Ehemann Peter E. mit Medikamenten totgespritzt zu haben. Der Prozess wird kommende Woche fortgesetzt.

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