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Warum wir vor Harald Lesch den Hut ziehen müssen

Glosse Von Michael Böhm
25.11.2021

Harald Lesch ist zum "Hutträger des Jahres 2021" gekrönt worden. Eine Ehre und Bürde zugleich – was der vielbeschäftigte Physiker künftig alles unter einen Hut bringen muss.

Ob wohl ein Astrophysiker Angst davor hat, dass ihm eines Tages der Himmel auf den Kopf fällt? Schließlich weiß er nur zu gut, was da oben so alles fliegt und manchmal auch auf uns herunterprasselt. Deutschlands wohl bekanntester Astrophysiker, Harald Lesch, macht zwar keinen besonders verängstigten Eindruck – und schützt dennoch oft und gerne sein eigenes Haupt. Nicht mit einem Helm, aber mit einem Hut.

Er gehe gerne wohlbehütet durchs Leben, erklärt der Münchner Uni-Professor am Donnerstag, dem Internationalen Tag des Hutes. Zum einen fühle er sich mit Hut einfach wohl, zum anderen sei er froh, seinen haararmen Schädel mit einem schönen Hut vor UV-Strahlen schützen zu können. Also doch eher eine wissenschaftlich denn modisch begründete Neigung zum Kopfschmuck?

Freizeit kann sich Harald Lesch an den Hut stecken

Egal, jedenfalls steht Lesch ein Hut gut, weswegen er von der Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte zum „Hutträger des Jahres 2021“ bestimmt und damit Nachfolger von Horst Lichter wurde. Hut ab! Ein Jahr lang hat Lesch also nun den Hut auf und muss sein neues Amt mit all seinen anderen Professionen (Fernsehmoderator, Autor, Naturphilosoph, Ehemann einer Astronomin) unter einen Hut bringen.

Dabei sollte er auf der Hut sein, denn Freizeit kann er sich vermutlich an den Hut stecken. Es wäre schade, wenn ihn der Druck des neuen Titels eines Tages so klein mit Hut machen würde. Dann lieber vorzeitig den Hut nehmen und darauf hoffen, dass ein anderer prominenter Hutliebhaber seinen Hut in den Ring wirft.

Bevor Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, vor lauter Hüten jetzt gleich die Hutschnur reißt, ziehen wir ein letztes Mal den Hut vor dem gekrönten Harald Lesch und verbleiben mit einem: Chapeau, alles wird hut!

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