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München

23.08.2017

Gruppe verhindert Tram-Weiterfahrt - Fahrer verprügelt

Mit der Faust soll ein Unbekannter einem 21-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.
Bild: Symbolfoto/Ralf Lienert

Eine Gruppe verhindert, dass eine Tram in München weiterfahren kann. Ein anderer Fahrer, der zur Hilfe kommt, wird verprügelt. Die Polizei ermittelt.

In München ist am Montag ein Tram-Fahrer verprügelt worden. Morgens um 4.50 Uhr versperrte eine Gruppe die Tram-Schienen an der Haltestelle "Mariahilfplatz", berichtet die Polizei. Eine Tram-Fahrerin konnte deshalb nicht weiterfahren. Ein Mann aus der Gruppe schrie der Polizei zufolge laut und trommelte mit den Fäusten gegen die Tram, um zu erreichen, dass die Türen geöffnet werden.

Dem kam die Fahrerin nach, woraufhin sich der Mann lautstark beschwerte und die Frau beschimpfte. Ein 48-jähriger Tram-Fahrer sah das, stieg aus und kam seiner Kollegin zur Hilfe.

Er wurde durch den Mann sofort angegriffen, in den Schwitzkasten genommen und geschlagen, berichtet die Münchner Polizei. Einer der Begleiter schlug dem Tram-Fahrer in die Rippen. Der 48-Jährige, sowie einer der Täter fielen schließlich auf den Boden.

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Fahrgäste schlagen Täter in die Luft

Als sich Fahrgäste einmischten, ergriffen die beiden Männer die Flucht.

Die Polizei ist nun auf der Suche nach den beiden Tätern. Einer von ihnen ist etwa 20 Jahre alt, 175 cm groß und 70 Kilogramm schwer. Er sieht laut Polizei südländisch aus, hat kurze, krause Haare, keinen Bart und keine Brille.

Der andere ist ebenfalls etwa 20 Jahre alt, 180 cm groß, 70 Kilogramm schwer. Er ist schlank, hat einen hellen Hauttyp und sieht westeuropäisch aus. Zum Tatzeitpunkt war er unrasiert und trug keine Brille. AZ

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