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10.10.2007

Haderthauer soll neue CSU-Generalsekretätin werden

Die 44-jährige Ingolstädter CSU-Politikerin Christine Haderthauer hat einem Pressebericht zufolge beste Chancen, die Nachfolge von Markus Söder als Generalsekretärin ihrer Partei anzutreten.

Damit wolle der neue CSU-Chef Erwin Huber ein Zeichen zur Verjüngung und zur stärkeren Einbeziehung von Frauen in die Parteispitze setzen, wurde der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwochausgabe) aus Kreisen der CSU-Führung.

Die Landtagsabgeordnete und Rechtsanwältin sei politisch in der Frauenarbeit verankert, gelte als Medienexpertin und verfüge über ein gutes Verhältnis zum alten und neuen Partei-Vize, den ebenfalls aus Ingolstadt stammenden Bundesagrarminister Horst Seehofer. Die Politikerin gilt laut Bericht zudem als ehrgeizig genug, um das Arbeitsfeld zu erledigen, das ihr der mit der Parteiorganisation sehr gut vertraute Huber bereits zugewiesen hat: die "interne Kommunikation" in der CSU "zu optimieren" und die folgenden vier Wahlkämpfe zu organisieren.

Den Informationen zufolge wollen Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) frühere Zusagen erfüllen, wonach Söder bei vollzogenem Abschied von Edmund Stoiber Staatsminister im Landeskabinett werden könne. Erste Überlegungen Hubers, Söder noch zwei weitere Jahre als Generalsekretär zu halten, um die entscheidenden nächsten Wahlen zu managen, seien wieder fallen gelassen worden.

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