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22.01.2019

Hilfe für alte und für junge Menschen

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Die Marion-von-Tessin-Stiftung unterstützt die Arbeit der Kartei der Not mit 50000 Euro

Vor knapp einem Jahr hat die Marion-von-Tessin-Stiftung in München die bayernweit erste Tagesklinik für Menschen mit Gedächtnisstörung und Demenzerkrankung eröffnet. Eine Einrichtung, für die es riesigen Bedarf gibt. Denn laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben etwa 1,6 Millionen Demenzkranke in Deutschland. Und jedes Jahr kommen etwa 300000 Neuerkrankte dazu.

Doch nicht nur um ältere Menschen, sondern auch um Kinder und Jugendliche kümmert sich die Marion-von-Tessin-Stiftung und plant in München bereits ein neues Projekt: einen Campus für traumatisierte Mädchen und Buben, die in den Räumen der Stiftung Verständnis, Zuflucht und Unterstützung finden sollen.

Die Stiftung ist nach der Künstlerin und Puppenherstellerin Marion von Tessin benannt, die ihre demenzkranke Schwester Ingeborg pflegte. Im Jahr 2013 ist Marion von Tessin gestorben. Ihr Wunsch war es, mit der Stiftung alten Menschen und besonders Demenzpatienten zu helfen und ihnen das Leben zu erleichtern.

Die Ziele der Marion-von-Tessin- Stiftung sind ähnlich wie die der Kartei der Not. Das Leserhilfswerk unserer Zeitung hilft ebenfalls Menschen, die unverschuldet in schwierige Lebenslagen gekommen sind, die sie aus eigener Kraft nicht mehr meistern können – egal ob Senioren oder Kinder und Jugendliche, ob Familien oder Alleinerziehende. Sie alle werden von der Kartei der Not unterstützt. Außerdem bietet das Ellinor-Holland-Haus in Augsburg generationsübergreifend Unterstützung.

„Die Arbeit unserer Stiftungen ergänzt sich perfekt“, sagt Rupert Hackl, stellvertretender Vorsitzender der Marion-von-Tessin-Stiftung – und übergab der Kartei der Not eine Spende in Höhe von 50000 Euro. Nicht zum ersten mal übrigens: Mit dieser erneuten Spende nehmen die Marion-von-Tessin- und die Ingeborg-von-Tessin-Stiftung den Spitzenplatz bei den Sponsoren der Kartei der Not ein.

Kuratoriumsvorsitzende Ellinor Scherer bedankte sich herzlich und sagte: „Es freut uns sehr, dass das Jahr mit einer so großzügigen Unterstützung beginnt.“ (AZ)

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