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23.07.2004

Hohlmeier führt Münchner CSU nicht mehr

Monika Hohlmeier, aufgenommen bei einem Legoland-Besuch in Günzburg.
Foto: AZ

München (dpa/lby) - Bei der Münchner CSU überschlagen sich die Ereignisse: Die bayerische Kultusministerin und Strauß-Tochter Monika Hohlmeier gibt die Amtsgeschäfte an der Spitze der Münchner CSU mit sofortiger Wirkung ab. Das teilte sie am Freitag in München mit.

München (lb). Bei der Münchner CSU überschlagen sich die Ereignisse: Die bayerische Kultusministerin und Strauß-Tochter Monika Hohlmeier gibt die Amtsgeschäfte an der Spitze der Münchner CSU nun doch mit sofortiger Wirkung ab. Das hat die Tochter des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß am Freitag in München mitgeteilt.

Nach massiver Kritik an ihrem Verhalten gegenüber Parteifreunden wird Hohlmeier ihr Amt als Münchner CSU-Chefin erst im Herbst zur Verfügung stellen. Der Vorstand der Stadtpartei nominierte am Freitag einstimmig den CSU-Landtagsabgeordneten Otmar Bernhard als Nachfolger. Hohlmeier sagte, sie habe nach dem klaren Votum vorgeschlagen, Bernhard die operativen Geschäfte sofort zu übertragen.

Das Zerwürfnis zwischen Hohlmeier und ihren Parteifreunden war nach Angaben der scheidenden Bezirkschefin bei der Sitzung kein Thema. "Wir haben uns zusammen gesetzt und miteinander die Sache für erledigt erklärt", sagte sie. Bernhard erklärte, über die Auseinandeersetzung vom vergangenen Freitag sei nicht gesprochen worden. "Wir sollten jetzt die Vergangenheit hinter uns lassen und in die Zukunft blicken."

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