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Holzkirchen
25.09.2019

58-jähriger Motorradfahrer stirbt auf A8

Laut Polizei fuhren drei weitere Fahrzeuge gegen das auf der Fahrbahn liegende Motorrad und wurden dabei erheblich beschädigt.
Foto: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Ein 58-jähriger Motorradfahrer ist auf der A8 bei Holzkirchen gestürzt und tödlich verunglückt. Die Fahrbahn Richtung München war zeitweise komplett gesperrt.

Ein Motorradfahrer aus München kam aus bisher unbekannter Ursache am Dienstagabend gegen 19.50 Uhr auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung München im Gemeindebereich Holzkirchen zu Sturz.

Wie die Polizei mitteilt, verstarb der 58-Jährige trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Die genaue Todesursache sei derzeit noch unbekannt, hieß es in der Nacht auf Mittwoch.

Motorradfahrer stirbt: A8 Richtung München blieb bis 23 Uhr gesperrt

Zur Klärung des genauen Unfallherganges wurde ein Sachverständiger für die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens hinzugezogen. Laut Polizei fuhren drei weitere Fahrzeuge gegen das auf der Fahrbahn liegende Motorrad sowie einzelne Fahrzeugteile und wurden dadurch erheblich beschädigt.

Während der Unfallaufnahme musste die A8 in Richtung München komplett gesperrt werden, die Polizei hob die Sperre erst gegen 23 Uhr wieder auf.

An der Unfallstelle waren neben Einsatzkräften der Feuerwehr Holzkirchen auch Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes und der Autobahnmeisterei Holzkirchen im Einsatz.

Tödlicher Unfall auf A8: Polizei kritisiert nicht vorhandene Rettungsgasse 

Laut Polizei funktionierte die notwendige Rettungsgasse nur in der Anfangsphase, während der Anfahrt der ersten Einsatzfahrzeuge. Im weiteren Verlauf sei dies nicht mehr der Fall gewesen. Ein nachfolgendes Fahrzeug der Autobahnpolizeistation (APS) Holzkirchen hätte sich teilweise in Schrittgeschwindigkeit den Weg durch die nicht vorhandene Rettungsgasse bahnen und warten müssen, bis Fahrzeuge die die Gasse blockierten, rangiert hatten.

Dabei handelte es sich der Polizei zufolge um Schwerverkehrsfahrzeuge, die im Stau auch den mittleren Fahrstreifen blockierten und generell nur schwer ausweichen könnten. Als besonders dreist kritisierten die Beamten einen Motorradfahrer aus den Landkreis Gifhorn, der dem Einsatzfahrzeug der Holzkirchner APS durch die Rettungsgasse folgte. (AZ)

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