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Wolf

19.12.2020

In Bayern gibt es immer mehr Wölfe

In Bayern wurde jüngst ein weiterer Wolf nachgewiesen.
Bild: Lino Mirgeler, dpa (Archiv)

Für den Menschen ungefährlich, von Tierhaltern gefürchtet: der Wolf. Wo gibt es diese Tiere derzeit im Freistaat?

In Bayern gibt es immer mehr Wölfe. Jüngst ist ein achtes standorttreues Tier nachgewiesen worden, wie das Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg mitteilt. Der Wolf hat sich demnach auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels bei Neumarkt in der Oberpfalz angesiedelt. Damit gibt es nun acht feste Wolfsterritorien im Freistaat. Im Monitoring-Jahr 2015/16 war es ein Territorium. Auch bundesweit steigt die Zahl der Wölfe an - pro Jahr um etwa 30 Prozent, wie eine LfU-Sprecherin sagt. Wölfe sind streng geschützt.

Zuletzt hatte eine standorttreue Wölfin im Manteler Forst in der Oberpfalz Nachwuchs bekommen. Fotos belegten Ende Oktober, dass fünf Jungtiere zu dem Rudel im Landkreis Neustadt an der Waldnaab gehören. Zwei weitere standorttreue Rudel gibt es im Bayerischen Wald, darüber hinaus auch je eines im Veldensteiner Forst in Oberfranken, in der Röhn, auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr in der Oberpfalz sowie seit dem Sommer ein standorttreues Einzeltier in den Allgäuer Alpen.

In Bayern werden immer mehr Wölfe nachgewiesen

Fast wöchentlich werden auch anderenorts in Bayern einzelne Wölfe nachgewiesen, darunter zuletzt in Nürnberg, nahe Amberg sowie bei Freising und Bamberg. Laut LfU sind das zumeist durchwandernde Tiere, die ihre elterlichen Rudel verlassen haben und auf der Suche nach einem eigenen Gebiet sind. 

Das LfU verweist darauf, dass Tierhalter für den Schutz von Schafsherden - beispielsweise durch einen Elektrozaun oder einen Herdenschutzhund - Fördermittel beantragen können. Zudem ist es möglich, dass Nutztierhalter Schäden durch Wolf, Bär oder Luchs über den "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" ersetzt bekommen.

Laut LfU leben in Deutschland seit 1996 wieder Wölfe. Seitdem sei kein Angriff auf Menschen bekannt. In der Regel reagierten Wölfe beim Anblick von Menschen vorsichtig und zögen sich zurück. (dpa, lby)

Lesen Sie auch: Wann darf ein Wolf getötet werden?

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19.12.2020

Solange nicht eines morgens die Hundehütte im Garten leergeräumt ist, mags ja noch erträglich sein.
Wie wärs, wenn man einfach jene zur Verantwortung zieht, die uns das alles eingebrockt haben.
Fakt ist: Eine CDU/CSU war immer ganz vorne dabei und hat dies während ihrer Regierungsverantwortung beschlossen und mitgetragen - im Land ebenso wie im Bund. Von den Grünen gar nicht erst zu reden. (edit/mod/NUB 7.2)

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