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Bayern

19.03.2017

In mehreren Landkreisen droht Hochwasser

Am Pegel Kempten wird die Meldestufe 1 laut Hochwassernachrichtendienst wahrscheinlich nicht erreicht.
Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Für das Wochenende warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturm, starkem Regen und Unwettern. Besonders nass wird es in den Bergen.

Das Wetter in Bayerisch-Schwaben bleibt weiter ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Wind- sowie Sturmböen und Dauerregen.

Bereits seit Freitagnacht kommt es selbst im Flachland zu stürmischen Böen. Noch deutlich stärker fiel der Westwind in den Bergen aus.

Regenfälle können örtlich dazu führen, dass die Wasserstände steigen. So gilt für den Landkreis Neu-Ulm eine Vorwarnung des Hochwassernachrichtendienstes (HND) vor Hochwassergefahr. Aufgrund der starken Niederschläge im Allgäu könnten die Wasserstände an der Iller steigen: "Laut aktueller Vorhersage kann der Pegel Wiblingen im Laufe des Sonntags die Meldestufe 1 erreichen. Am Pegel Kempten wird die Meldestufe 1 wahrscheinlich nicht erreicht."

Auch in mehreren Landkreisen außerhalb Schwabens steigen die Pegel. Im Landkreis Cham (Oberpfalz) wurde laut HND die Meldestufe 3 von 4 erreicht. Das heißt: Grundstücke oder Keller können überflutet werden, teils könnten größere Straßen gesperrt werden.

Keine größeren Schäden in Bayerisch-Schwaben

In Bayerisch-Schwaben richtete der Sturm keine größeren Schäden an. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West gestern mitteilte, fielen lediglich mehrere Bäume dem Sturm zum Opfer. Das Präsidium Schwaben Nord meldet keine Fälle.

Das ungemütliche Wetter hält auch am Sonntag weiter an. "Bis Sonntagnachmittag fallen in den Weststaulagen der östlichen Mittelgebirge sowie an den Alpen gebietsweise 40 bis 70, in den Allgäuer sowie Berchtesgadener Alpen 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter innerhalb von etwa 36 Stunden", teilt der Wetterdienst mit.

Dort seien auch Unwetter zu erwarten. Westlich der Iller seien kleinräumig sogar bis zu 120 Liter Niederschlag pro Quadratmeter möglich.

Noch stärker war der Wind in Brandenburg und Berlin. Mit rund 100 Stundenkilometern fegte er übers Flachland. In Bayern erreichte der Sturm eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern. AZ/dpa/lby

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