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Interview
10.01.2020

Herr Jarausch, warum ist es so schwer, Notarzt-Schichten zu besetzen?

Thomas Jarausch ist Anästhesist und erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte.
Foto: Stefan Bausewein

Plus Im Kreis Aichach-Friedberg waren Notarzt-Dienste tagelang unbesetzt. An anderen Standorten passiert das auch. Der Vertreter der bayerischen Notärzte erklärt, wieso.

Herr Jarausch in der jüngsten Zeit kommt es immer wieder vor, dass an verschiedenen Standorten Notarzt-Schichten unbesetzt sind. Kennen Sie dieses Problem?

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10.01.2020

Eine wesentliche Erleichterung wäre es, wenn den Notärzten weiterhin gestattet würde, von zuhause aus oder von ihrer Praxis aus selbst in den Einsatz zu fahren und nicht während der ganzen Schicht auf der Wache herumsitzen zu müssen. Dann könnte der Arzt z.B. in seiner Praxis ganz normal Patienten behandeln und bei Alarm fährt er einfach in den Einsatz. Es giobt Beispiele genug, wo das problemlos funktioniert. Die Patienten in der Praxis haben dafür durchaus Verständnis, vor allem, wenn der Arzt seine Praxis nicht allein, sondern in Zusammenarbeit mit weiteren Kolleg/inn/en betreibt, sodass dann eben der in der Praxis verbleibende Arzt bzw. die in der Praxis verbleibenden Ärzte weiter die dortigen Patienten versorgen können.
Aber diese Genehmigungen sollen ja laut den Rettungszweckverbänden und den anderen zuständigen Stellen auslaufen. Ein Arzt hier in der Gegend hat keine Genehmigung mehr bekommen, obwohl es bisher problemlos gelaufen ist. Aber er müsste nun die ganze Schicht auf der Rettungswache untätig herumsitzen und warten, bis er einen Einsatz bekommt.
Und ein guter Notarzt braucht auch nicht unbedingt einen Fahrer, der von der Wache kommt und ihn abholt; es gibt eine Reihe von Beispielen, wo das seit Jahren problemlos funktioniert, dass der Arzt eben selbst fährt - natürlich mit seinem Pkw und Sondersignal-Berechtigung.

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