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Katholische Kirche
28.08.2019

CSU-Politikerin Dorothee Bär fordert Priesterweihe für Frauen

Wenn es nach Staatsministerin Bär geht, könnten eines Tages auch Frauen zum Priester geweiht werden. So wie diese zehn Männer in der St. Peter-Basilika im Vatikan.
Foto: Andrew Medichini, dpa (Symbolbild)

Dorothee Bär hat sich für das Priestertum der Frau ausgesprochen und hofft auf mehr Vielfalt. Rufe nach Reformen in der Katholischen Kirche werden immer lauter.

Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) hat sich für die Priesterweihe auch für Frauen ausgesprochen. "Ich bin sehr dafür. Weil ich auch glaube, dass es die einzige Chance für die katholische Kirche ist, wenn Frauen eine wesentliche Rolle spielen", sagte Bär der Rheinischen Post (Mittwoch).

Themen wie weibliche Priester und das Zölibat dürften keine Tabuthemen mehr sein. "Ich fände es wichtig, wenn da Öffnungen stattfinden, weil das zu einer ganz anderen Pluralität innerhalb unserer Kirche führen würde." Sie halte auch nichts davon, dass Geschiedene nicht zur Kommunion dürfen, sagte Bär. "Da würde ich mir radikale Lösungen wünschen."

Umbruch in der Katholischen Kirche: Weihe verheirateter Männer

Rufe nach Reformen werden unter Mitgliedern der Katholischen Kirche immer lauter. Nicht nur das Priestertum der Frau, auch das Zölibat und die Sexualmoral spaltet nicht zuletzt durch die Missbrauchsfälle die Glaubensgemeinschaft. Um dem Priestermangel im Amazonas-Gebiet zu begegnen diskutiert die Katholische Kirche inzwischen auch eine Priesterweihe für verheiratete Männer.

Kritiker fürchten durch die Weihe verheirateter Männer eine Abschaffung des Zölibats. Papst Franziskus hat diesbezüglich ein Treffen vom 6. bis 27. Oktober in Rom einberufen, das die katholische Kirche von Grund auf verändern könnte. (AZ/dpa)

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