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03.03.2009

Kommentar: Kein leichter Stand

Von Jörg Sigmund

Horst Seehofer pflegt bisweilen einen ruppigen Umgang mit den Spitzenkräften der CSU. Leidtragende seiner Sticheleien waren der Berliner Landesgruppenchef Peter Ramsauer, Europa-Spitzenkandidat Markus Ferber und auch Landtags-Fraktionschef Georg Schmid.

Schmid, der für diese herausgehobene Position keineswegs die Wunschbesetzung des Ministerpräsidenten war, hatte zuletzt keinen leichten Stand. Ihm wurde nach einigen Rüffeln gar das Etikett "Seehofers Watschenmann" angeheftet. Der Fraktionschef kann für sich selbst jedoch in Anspruch nehmen, das Vertrauen der CSU-Landtagsriege zu genießen. Sie hat ihn mit großer Mehrheit ins Amt gewählt, und sie steht auch jetzt hinter ihm.

In politisch schwierigen Zeiten, zudem im Superwahljahr, kann sich die CSU unnötige Personaldebatten nicht länger leisten. Das sollte Seehofer eigentlich wissen.

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