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Seuchen

08.03.2019

Landwirte fürchten Blauzungenkrankheit in Bayern

Eine von der Blauzungen-Krankheit betroffene Kuh im Stall eines Aachener Bauerhofs. Auch Teile Bayerns sind schon Sperrgebiet.
Bild: Ralf Roeger, dpa (Symbol)

Die Blauzungenkrankheit hat sich in Baden-Württemberg ausgebreitet. In Bayern rechnen Landwirte nun auch mit einem Ausbruch.

Die bayerischen Bauern rechnen damit, dass die Blauzungenkrankheit auch im Freistaat ausbrechen wird. "Es ist abzusehen, dass sich das Virus ausbreiten wird", sagte Janne Richelsen, Referentin für Tiergesundheit beim Bayerischen Bauernverband.

Blauzungenkrankheit: Landwirte rechnen mit Ausbruch - und impfen ihre Tiere

Die Expertin geht davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann Schafe und Rinder in Bayern daran erkranken. Landwirte seien daher angehalten, ihre Tiere impfen zu lassen, damit die Krankheit ausgemerzt werden kann, erklärte Richelsen weiter. 

Die Blauzungenkrankheit wird nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen durch ein Virus ausgelöst und trifft hauptsächlich Schafe und Rinder. Im Freistaat ist noch kein Krankheitsfall bekannt.

Landwirte fürchten Blauzungenkrankheit in Bayern

Wie sich die Blauzungenkrankheit schon jetzt auf Bayern auswirkt

Dafür wurde die Blauzungenkrankheit aber bei Tieren unter anderem in Baden-Württemberg festgestellt. In den Sperrzonen um die betroffenen Betriebe liegen große Teile Bayerns.

Landwirte haben dort mit teils strengen Vorgaben zu kämpfen, zum Beispiel beim Transport von Nutz- und Zuchttieren an deutsche Orte, die frei von der Seuche sind. (dpa/lby)

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