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München

23.05.2019

Lehrer soll Drohung an Münchner Gymnasien geschickt haben

Ein Polizeiauto steht vor der Rupert Egenberger Schule. Am Dienstagmorgen ist eine Bombendrohung von einem Unbekannten eingegangen, die Polizei hat nichts gefunden.
Bild: Lino Mirgeler, dpa

An zwei Münchner Schulen mussten am Dienstag Abiturprüfungen verschoben werden, der Unterricht fiel aus. Der Grund: Droh-Mails, die offenbar ein Lehrer verschickt hat.

Hinter den Drohungen gegen zwei Gymnasien in München soll nach Berichten der Münchner Abendzeitung ein 30-jähriger Lehrer stecken. Zwar liefen am Mittwoch noch die Vernehmungen, weswegen die Polizei bislang keine Informationen veröffentliche konnte, sagte ein Sprecher.

Gymnasien München: Privater Frust für die Drohungen

Der Mann soll an einem der beiden unmittelbar benachbarten Gymnasien arbeiten. Die unklare, sehr weit gefasste Drohung hat sich wohl nicht primär gegen die beiden Schulen gerichtet, sondern ist aus einer privaten Frustsituation heraus entstanden. Am Dienstagmorgen war an einem der beiden Gymnasien eine E-Mail mit "interpretationsfähigem Inhalt" eingegangen, wie es hieß. Schon kurz darauf geriet der 30-Jährige in den Fokus der Ermittler. 

Nahezu zeitgleich gab es zudem einen Einsatz an einer Münchner Förderschule, nachdem ein Unbekannter einer Angestellten dort gesagt hatte, dass er eine Bombe auf dem Gelände deponiert habe. In diesem Fall tappt die Polizei noch im Dunkeln: "Der Täter ist nur einmalig und kurzfristig der Angestellten der Schule gegenübergetreten, und die tut sich sehr schwer mit einer Beschreibung", sagte der Polizeisprecher. Im Moment spreche nichts dafür, dass der 30-Jährige auch für diesen Fall verantwortlich sei. "Wir trennen die beiden Fälle auch strikt." (dpa/lby)

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