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13.03.2009

Miriam Gruß: "Das löst die Probleme nicht"

Miriam Gruß

Miriam Gruß (Augsburg) ist neue Generalsekretärin der bayerischen FDP. Seit 2005 gehört die 34-Jährige dem Bundestag an.

Frau Gruß, ihre FDP-Parteifreunde im Landtag äußern sich skeptisch zu einer Uni-Klinik in Augsburg.

Gruß: Das tue ich auch. Die finanziellen Probleme, die das Klinikum hat, werden nicht gelöst, wenn es zur Uni-Klinik wird.

Fakt ist aber doch, dass Ministerpräsident Horst Seehofer den Augsburgern eine Uni-Klinik versprochen hat.

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Gruß: Wenn er es schon verspricht, muss er auch sagen, wo das Geld herkommen soll. Es kann nicht sein, dass er nun FDP-Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch den Schwarzen Peter zuschiebt, und die CSU sagt, die FDP bremse in der Angelegenheit. Dann soll doch das CSU-geführte Gesundheitsministerium die Kosten übernehmen. Die CSU kennt das Problem des Klinikums seit Jahrzehnten. Getan wurde nichts.

Aber es steht doch außer Frage, dass das Großkrankenhaus staatliche Hilfe braucht.

Gruß: Ja, der Staat kann helfen. Vor allem, was die Investitionskosten betrifft. Die wirtschaftliche Gesundung des Klinikums muss jetzt Priorität haben und nicht die Diskussion um eine Uni-Klinik.

Und wie soll's weiter gehen?

Gruß: Seehofer sollte sich endlich mit Wissenschaftsminister Heubisch, Finanzminister Fahrenschon, Oberbürgermeister Gribl und Landrat Sailer an einen Tisch setzen. (jös)

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