1. Startseite
  2. Bayern
  3. Mit Peitsche blutig geschlagen: Rocker der Black Jackets verurteilt

Ulm

08.10.2013

Mit Peitsche blutig geschlagen: Rocker der Black Jackets verurteilt

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage musste die Verhandlung gegen den Ex-Präsidenten der Ulmer Black Jackets Attila M. vor der zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts Ulm verschoben werden, weil sich der Verteidiger erneut krankgemeldet hat.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Ein Mitglied der Black Jackets ist am Dienstag in Ulm verurteilt worden. Der 31-Jährige hatte einen Anwärter gefoltert und erpresst.

Rockerprozess in Ulm: Ein hochrangiges Mitglied der Gruppierung Black Jackets ist am Dienstag am Landgericht Ulm zu einer Haftstrafe von vier Jahren und einem Monat verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 31-Jährige sich unter anderem des erpresserischen Menschenraubs und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht habe.

Der Mann hatte Ende 2011 einen 21-jährigen Mitgliedsanwärter der Black Jackets in einem Ulmer Bordell gefesselt und zwei Stunden lang mit Schlägen und Drohungen traktiert. Rockerkrieg in Neu-Ulm und Ulm?

Der Angeklagte hatte zugegeben, den jungen Mann im Sado-Maso-Raum eines Bordells in der Blaubeurer Straße über Stunden hinweg mit einer Peitsche und Stromkabel blutig geschlagen zu haben, weil dieser eine Spendenkasse der Black Jackets für ein verstorbenes Mitglied geplündert haben soll. Die Strafaktion wurde gefilmt und im Gerichtssaal vorgeführt. dpa/lsw/AZ

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20black.tif
Heidenheim

Rocker erschossen: Waren tödliche Schüsse Notwehr?

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen