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Fall Maria Bögerl

20.03.2014

Mordfall Bögerl: Noch fehlen 800 Speichelproben

Um den Mordfall Bögerl aufzuklären sollen rund 3000 Männer aus Neresheim eine Speichelprobe abgeben. 800 Proben fehlen der Polizei noch. Archivfoto.
Bild: Bodo Marks, dpa

Immer noch ist der Mord an der Heidenheimer Bankiersgattin Maria Bögerl ungeklärt. Speichelproben sollen Klarheit bringen. Doch noch immer fehlen der Polizei rund 800 Tests.

Immer noch versucht die Polizei, mittels einer DNA-Reihenuntersuchung den Mordfall Bögerl zu klären. Mit den Speichelproben soll der Mord an der Heidenheimer Bankiersgattin Maria Bögerl aufgeklärt werden, die im Mai 2010 entführt und ermordet worden war. Im Massengentest fehlen der Polizei aber weiterhin rund 800 Speichelproben.

1300 Männer per Brief zur Probe aufgefordert

Da hatte offenbar auch eine Briefaktion der Polizei nichts genutzt. Nachdem vor einigen Wochen noch nicht alle Männer freiwillig zum DNA-Test gekommen waren, verschickten die Ermittler Post.  "Rund 1300 Männer haben in der vergangenen Woche Post von uns bekommen", sagte ein Polizeisprecher damals in Ulm.

Die Angeschriebenen - 900 aus Neresheim, die restlichen 400 seit dem Verbrechen von dort weggezogen - sollten mit den Beamten nun Termine für eine individuelle Speichelabgabe ausmachen. Doch wie berichtet liegen 800 Proben den Ermittlern immer noch nicht vor.

An einer DNA-Reihenuntersuchung in einer Neresheimer Schule hatten sich zuvor bereits gut 1300 Männer freiwillig beteiligt. Rund 400 Speichelproben hatte die Polizei davor schon von anderen Ermittlungsverfahren in einer Datei gesammelt. Insgesamt sind rund 3000 Männer zur Genprobe aufgefordert. dpa/AZ

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