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München
11.12.2018

Angeklagter: Keinen islamistischen Bombenanschlag geplant

Von Dienstagmorgen an verantwortet sich der Angeklagte vor dem Oberlandesgericht München.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Er soll sich eine Anleitung zum Bombenbau und einen Sprengsatz besorgt haben. In seiner Wohnung entdeckten Ermittler die Zutaten dazu.

Ein 28 Jahre alter Münchner soll einen islamistisch motivierten Sprengstoffanschlag in Deutschland geplant haben - sein Anwalt wies die Vorwürfe zu Beginn des Prozesses jedoch strikt zurück. Zum einen habe der Deutsche mit ausländischen Wurzeln nie vorgehabt, einen Anschlag zu verüben, sagte sein Verteidiger Adam Ahmed am Dienstag vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts München I. Zum anderen: "Der Angeklagte war nie und ist kein Salafist." 

Die Generalstaatsanwaltschaft München hingegen wirft dem mehrfach Vorbestraften unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Der Mann habe in einer Chat-Gruppe im Internet Anschläge auf Mitarbeiter des Verfassungsschutzes angekündigt und wenige Tage später um Tipps für den Bau einer Bombe gebeten. Außerdem habe er sich eine Anleitung zum Bombenbau und entsprechende Zutaten besorgt. (dpa/lby)

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