Newsticker
Finnisches Parlament stimmt Nato-Mitgliedsantrag zu
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. München: Brutaler Mord: Polizei veröffentlicht Fahndungsfotos

München
09.01.2013

Brutaler Mord: Polizei veröffentlicht Fahndungsfotos

Der brutale Mord an einer 31 Jahre alten Frau Frau in München- Obersendling bleibt mysteriös. Die Identität des Täters wie auch das Motiv sind weiter vollkommen unklar.
2 Bilder
Der brutale Mord an einer 31 Jahre alten Frau Frau in München- Obersendling bleibt mysteriös. Die Identität des Täters wie auch das Motiv sind weiter vollkommen unklar.
Foto: dpa

Nach dem Mord an einer 31-Jährigen in München hat die Polizei jetzt Fahndungsfotos veröffentlicht.

Der brutale Mord an einer 31 Jahre alten Frau Frau in München-Obersendling bleibt mysteriös. Die Identität des Täters wie auch das Motiv sind weiter vollkommen unklar, teilte die Polizei am Dienstag mit. "Wir schließen nichts aus, aber da dem Opfer keine Wertgegenstände fehlten, gehen wir nicht von einem Raubüberfall aus", sagte der Leiter der Mordkommission, Markus Kraus. Auch eine Sexualstraftat sei unwahrscheinlich. Ob es eine Beziehungstat war, sei noch spekulativ. Der Lebensgefährte der Frau stehe jedoch nicht unter Tatverdacht.

18 Mal im Flur auf Frau eingestochen

Wie verschiedene Münchner Medien berichten, befand sich der Lebensgefährte des Mordopfers zur Tatzeit in der Wohnung im achten Stock. 18 Mal soll der Täter auf die Frau eingestochen haben, ein Stich in die Nähe des Herzens war offenbar tödlich. Die abgebrochene Klinge der Tatwaffe, vermutlich von einem Küchenmesser, lag noch neben dem Opfer. "Wir suchen noch nach dem Griff", sagte Kraus. Drei Mülltonnen vom Gelände des Hauses seien beschlagnahmt worden.

Die 31 Jahre alte Verlagsangestellte war am Freitagabend im Flur ihres Wohnhauses im Stadtteil Obersendling erstochen worden. Sie hatte zuvor das Fitnessstudio ''FitnessFirst'' in der Einsteinstraße besucht. Von dort dann vermutlich über die Haltestelle 'Leuchtenbergring' bis zum Marienplatz mit der S-Bahn unterwegs, ehe sie mit der U-Bahn (Linie U3) bis zur Haltestelle Aidenbachstraße fuhr.

Mit der U-Bahn nach Hause gefahren

Ob der Täter draußen oder im Hausflur auf sein Opfer wartete, ist unklar. Weil es keine eindeutigen Hinweise gibt, befragt die Polizei weiter das Umfeld der Frau, darunter auch Familie und Bekannte aus ihrem Heimatort im sächsischen Bautzen. Auch Ex-Freunde des Opfers sollen befragt werden.

Die Mordkommission München bitte die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die Hinweise zur Person des Opfers oder ihrem Umfeld und der Tat geben können, sowie Personen, die das Opfer in der Zeit zwischen 19.30 Uhr und 21 Uhr auf dem Weg vom Fitnessstudio nach Hause gesehen haben, werden gebeten sich unter 089 / 29 10 - 0 mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen. dpa/nos

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.