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München
20.06.2015

Landrat droht mit Klage gegen AKW-Zwischenlager

Im Streit um die Zwischenlagerung von Atommüll droht Bayern mit einem Scheitern der Energiewende.
Foto: Jochen Lübke (dpa)

Im Streit um eine Atommüll-Zwischenlagerung in Bayern hat der Landshuter Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) mit einer Klage gedroht.

Im Bayerischen Fernsehen kündigte Dreier massiven Widerstand gegen die Pläne des Bundes an, aus dem Ausland zurückkommenden deutschen Atommüll unter anderem auch beim Atomkraftwerk Isar zwischenzulagern. Alle rechtlichen Mittel dagegen sollten ausgeschöpft werden, betonte der Landrat. Er befürchtet nach eigenen Worten, dass durch die Hintertüre ein Endlager für Atommüll bei Niederaichbach geschaffen werden solle. 

Bayern droht im Streit um Atommüll

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte am Freitag den vier großen Energiekonzernen einen Plan präsentiert, wonach 26 Castor-Behälter mit radioaktivem Müll auf insgesamt vier Bundesländer aufgeteilt werden sollen, darunter auch auf Bayern. Die Staatsregierung legte umgehend wütenden Protest ein und drohte mit einem Scheitern der Energiewende. dpa/AZ

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