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Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)
Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Die Münchner Polizei musste am Wochenende mehrere Male ausrücken, um Partys aufzulösen.

Corona-Regeln
18.10.2020

München: Polizei löst am Wochenende mehrere Corona-Partys auf

In München gelten strenge Corona-Regeln. Einige Feiernde zeigen sich davon unbeeindruckt. Die Polizei musste am Wochenende mehrere Male ausrücken, um Partys aufzulösen.

Gleich mehrmals musste die Münchner Polizei am Wochenende ausrücken, um sogenannte Corona-Partys aufzulösen. Weil die Landeshauptstadt die 7-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche derzeit überschreitet, gelten dort strenge Regeln. Beispielsweise dürfen sich sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum nicht mehr als fünf Personen oder aus maximal zwei Hausständen treffen.

Diese Kontaktbeschränkungen nahm eine Gruppe Feiernder am vergangenen Freitagabend allerdings nicht sonderlich ernst. Gegen 23.30 Uhr wurde die Polizei über eine Party in einem Hotelzimmer in der Sonnenstraße informiert. Laut Polizeibericht stellten die Beamten am Einsatzort mehrere Partys in zwei Hotelzimmern fest, bei denen 33 Menschen feierten. Wie die Polizei weiter mitteilt, lag kein Hygienekonzept vor, die Feiernden trugen weder Masken noch hielten sie den Mindestabstand ein. Alle 33 Teilnehmer wurden daraufhin wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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Münchner Polizei löst mehrere Partys am Wochenende auf

Noch in der gleichen Nacht löste die Polizei je eine Feier in der Konrad- und der Akademiestraße auf. In der Konradstraße waren es acht, in der Akademiestraße neun Personen, die gemeinsam zu lauter Musik feierten und dabei von der Polizei überrascht wurden. Auch sie erwartet nun eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

Gleiches kommt auch auf 53 Gäste einer Party in der Münchner Mozartstraße zu. Sie feierten dort in der Nacht auf Sonntag in den Kellerräumen eines Hotels. Zuvor hatten Zeugen die Beamten informiert. Wie die Polizei mitteilt, seien die Gäste bemerkbar alkoholisiert gewesen und hätten weder Abstände eingehalten noch einen Mund-Nasen-Schutz getragen. (AZ)

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