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München
21.11.2019

Rentnerin aus Sachsen löst Polizeieinsatz in München aus

Die Polizei informiert über eine mögliche Bedrohung am Münchner Marienplatz.
Foto: Tobias Hase, dpa (Archiv)

Am Mittwochmittag hat es einen größeren Polizeieinsatz am Marienplatz in München gegeben. Zunächst war von einer möglichen Bedrohung die Rede - wohl ein Fehlalarm.

Der größere Polizeieinsatz in der Münchner Innenstadt ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler auf einen falschen Hinweis einer Anruferin zurückzuführen. Das sagte ein Polizeisprecher. Am Mittwochmittag waren Beamte in der Altstadt im Einsatz, weil die Anruferin die Polizei über eine "Bedrohungslage" informiert hatte. Auf Twitter schrieb die Polizei, sie sei im Innenstadtbereich präsent.

Kurze Zeit später informierte die Polizei München, dass keine Gefahr für Passanten festgestellt werden konnte. Man konzentriere sich nun darauf, die Hintergründe zu ermitteln.

Polizeieinsatz in München: 77-Jährige ermittelt

Am zentralen Marienplatz herrsche wieder Normalbetrieb, sagte der Sprecher später. Wie sich bei Ermittlungen der Polizei München herausstellte, war die Anruferin eine 77 Jahre alte Rentnerin aus dem sächsischen Landkreis Bautzen. Was genau sie den Beamten am Telefon gesagt hatte und aus welchem Grund sie der Polizei Fehlinformationen geliefert hatte, wurde nicht bekannt. (dpa/AZ)

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